Alphabetischer Index aller Charaktere
Aktuelle Charaktere
Elyagor ist ein junger Mann, vielleicht 24 Götterläufe
mag er gesehen haben. Er ist ungefähr 95 Finger groß
und hat lange, braune Haare und ein glattrasiertes Gesicht, das
ständig ein Lächeln zu tragen scheint. Seine Kleidung ist recht
auffällig: er trägt ein grellrotes Hemd, welches von
einem Gürtel gerafft wird, an dem ein Dolch und ein Beutel
hängen. An seiner Seite hängt eine Tasche in der wohl
die üblichen Dinge vorzufinden sind. Die grüne Hose
ist recht eng geschnitten, und strahlt, als ob sie frisch
gewaschen ist. Außerdem trägt er noch einen blauen
Umhang, der mit Vögeln und anderen Tieren verziehrt ist. In
der Mitte prangt das goldene Bild einer Laute, umgeben von einem
Ring aus Sternen. Auf dem Rücken trägt er auch noch
eine Laute, die gut gepflegt aussieht.
Die leicht schräggestellten Augen weisen
darauf hin, daß sie eine Nivesin ist, sie hat
schwarzes Haar und helle braune Augen
und kann noch keine zwanzig Götterläufe
zählen.
Sie trägt einen bestickten Lederrock, der unten
in Fransen endet, dazu eine helle Stoffbluse.
Eine über die Arme geschlungene Nivesendecke
ist in der Hüfte durch einen Gürtel zusammen-
genommen und dient als Ersatz für ein Wams
oder einen Umhang.
Die Füße stecken in perlenbestickten Lederstiefeln,
während um ihre linke Hand ein helles Stück Stoff
gebunden ist.
Ein dreiundzwanzig Götterläufe junger, zwei Schritt grosser
Holberker mit einem verkrüppelten Bein, der eine Orknase sowie
einen Langbogen bei sich trägt.
Igen ist ein sieben Spann kurzer, pelzbehangener Zwerg mit
blonden, struppigen Haaren. Er trägt einen wirklich abgetragenen
Lederwams, darunter lugt ein Kettenhemd hervor. Seine Arme sind
mit Lederzeug verstärkt, und auch seine Hände sind durch
nietenverstärkte Handschuhe versteckt. Er hat einen Umhang aus
einem silbrigen Fell eines Wolfes, dessen Schädel dem Zwerg auch
als Kaputze dienen kann. In seinem Gürtel steckt an der linken
Seite mit dem Blatt nach oben ein Lindwurmschläger, und an der
rechten Seite ein Wurfbeil. Unter dem Umhang lugt seitlich auch
noch ein Lederranzen hervor. Mit an Bord brachte er als
'Handgepäck' ein etwa ein Schritt grosses Bierfass.
Der Wal ist gut 40 Schritt lang, etliche Quader schwer und von grüner Farbe...
Larian mißt an die neun Spann, hat violettes Haar und schwarze Augen. Seine Statur ist eher sportlich zu nennen als schmächtig. Seine Kleidung, eine blaue Pluderhose und ein grünes Hemd, besteht aus bunter Seide und ist über und über mit den Symbolen Hesindes, Phexens und Rahjas bestickt. Auf dem Kopf trägt er einen Lederhut mit einer roten Feder. Gegen die Kälte schützt ihn ein lederner Umhang.
Agor Smirnoff ist ein hochgewachsener Mann in einem langen Mantel aus silberglänzendem Fell, der von einem breiten Ledergürtel zusammengehalten
wird. Darunter trägt er eine schwarze Wildlederhose, die Füße stecken in
nivesischen Fellstiefeln. Die gut frisierten Haupthaare und der mächtige Schnauzbart sind pechschwarz. Dem wettergegerbten Gesicht des Mannes sieht man es an, daß er lange Zeit im rauhen Klima
des hohen Nordens verbracht
hat.
Adrian Sternenstaub trägt ein sauberes weißes Hemd, eine dunkelblaue Stoffhose, und eine
blaue Jacke. Er ist durchschnittlich groß, schlank, hat braunes Haar und
braune Augen und wirkt noch ziemlich jung. In der Rechten hält er einen langen Magierstab.
Firutin Fuxfell hat kurzes, schwarzes Haar und ebenso schwarze
Augen. Sein Gesicht ist übersäht von kleinen,
schwarzen, Bartstoppeln, doch er wirkt nicht besonders alt,
vielleicht zählt er 25, höchstens 26 Sommer.
Eratsmus gehört als Vertreter der Wanderratten (rattus thorwalicus) zur
Familie der Mäuse (muridae). Er hat graubraunes Fell und einen fast
körperlangen Schwanz.
Grüne Augen und graues Fell...
Babo Darbol ist knapp neun Spann groß. Gekleidet ist er in typische
Matrosenkluft: eine derbe Lederhose, ein blau-weiß gestreiftes Hemd und
darüber eine Teerjacke, lediglich die Lederstiefel fallen aus dem
Rahmen.
Thorben ist ein durchaus kräftig gebauter Thorwaler, dem
jedoch der sprichwörtliche Thorwalerbizeps fehlt. Er hat
längeres blondes Haar, daß zum großen Teil in
geflochtenen Strähnen bis über die Schultern
hinabhängt. Sein wettergegerbtes Gesicht hat schon so
manche Keilerei gesehen, jedoch sind wirklich verunstaltende
Narben bisher ausgeblieben. Einen Bart trägt er
nicht. Thorben ist zumeist in Kleidung aus Leinen zu sehen,
gerade deshalb, weil sie sich im allgemeinen naß besser
trägt als Leder. Bei Sturm oder Kälte wird er mit
Sicherheit auf eine Teerjacke zurückgreifen.
Svafnald ist ein breitschultriger und grosser Mann. Er hat eine
Reihe von Tätowierungen an Armen, Oberkörper und Beinen -
darunter viele Schutzrunen gegen böse Geister, wie er immer
wieder erzählt.Der Matrose hat blonde, lange Haare, die zu
typischen Thorwalerzöpfen geflochten sind und dazu einen
Vollbart bis auf die Brust hinunter. Bekleidet ist er mit einer
einfachen, verschlissenen Leinenhose und einem ärmellosen
Leinenhemd, das er offen trägt.
Der blonde Mann ist fast zwei Schritt groß und trägt
ein dunkelgrünes Wams und eine braune Lederhose. Seine
Stiefel sind mit Nägeln beschlagen.
Sören Arnulf ist ein etwa zwanzigjähriger Jüngling von durchschnittlicher Statur mit blondem, kurzgeschnittenem
Haar, gekleidet in ein kurzärmliges Leinenhemd und eine abgetragene
leinene Hose. Die Kleidung, ebenso wie der junge Mann selbst, wirkt ein
wenig ärmlich, aber durchaus gepflegt und sauber.
Dajin ist ein südländisch wirkender Mann, der nicht sehr vertrauenserweckend wirkt. Das mag an der ehemals sicher teuren Lederkleidung liegen, die jetzt arg gebraucht aussieht, oder aber auch an den beiden Schwertgriffen, die links und rechts über seine Schultern ragen.
Rein äußerlich erweckt der Jüngling einen erstaunlich gepflegten
Eindruck, er ist von mittlerer Größe und schlank. Die dunkelblonden Haare liegen frisch geschnitten und säuberlich frisiert am Kopf und reichen bis in den Nacken. Auch die Kleidung ist nicht fein, aber gut gepflegt: Er trägt eine dunkle Stoffhose, ein helles, leicht verziertes Hemd und eine Weste.
Belvolio ist bekleidet mit einer blauen Magierrobe, welche bis
auf den Boden herabreicht, und mit silbernen Mustern bestickt
ist. Er ist sehr dünn, die ergrauten Haare reichen bis zum
Nacken. Das Auffälligste an seinem Gesicht sind die beiden
grünen, starren Augen und eine Brandnarbe die an der linken
Augenbraue ansetzt und sich im rechten Haaransatz verliert.
Sylvhar ist in einen weissen Pelzkapuzenmantel, weissgraue
Fellhosen und Lederstiefel gekleidet. Er trägt auch einen
breiten, ledernen Gürtel, an dem noch weitere Dinge
hängen. Sein Gesicht ist fein gezeichnet, sanft geformt,
heller noch als die blasseste Haut eines Menschen. Hohe, weich
gerundete Wangenknochen beherrschen neben den grossen, etwas
schräg stehenden Katzenaugen sein Antlitz. Schneeweisses,
scheinbar leuchtendes Haar fliesst um dieses Gesicht wie der
Wasserfall eines Gebirgsbaches und verschwindet beim Hals im
dicken Pelzmantel. Die Haare fliessen auch um die beiden Ohren,
die eine lange, deutliche Spitze aufweisen. Die Augen sind
robinrot und funkeln wie Edelsteine.
Eine dunkle Gestalt in einer dunklen Kutte...
Phaylion Kenseîra ist knapp 170 Halbfinger gross, kräftig, hat kurzes
schwarzes Lockenhaar, sauber rasiert. Er hat dunkle Augen, südliche Hautfarbe, und ist um die 30 Götterläufe alt.
Er ist recht hell gekleidet, leichte Schuhe, Hose, weisses Hemd und eine achatgraue Weste. Sein Oberkörper ist auf der linken Seite ebenso wie Hemd und Weste von Blut besudelt.
Ein mittelgrosser Mann etwa Mitte 40, braune, kurze Haare, sauber
rasiert. Elegant in grün und braun gekleidet.
Sie ist eine junge, höchstens 20 Götterläufe zählende
Frau, misst etwa achtzig Finger und trägt ihr blondes Haar
knapp schulterlang. Zwar ist sie nicht mit übermässiger
Schönheit gesegnet, doch hässlich kann man sie auch nicht
nennen. Ihr (für eine Frau) muskulöser Körper hat relativ
wenig ausgeprägte weibliche Rundungen, doch wird das
Erscheinungsbild auch nicht von knallharten Muskelkonturen
gestört, so dass sie durchaus attraktiv wirkt, auch wenn das
einige Edeldamen sicher ganz anders sehen würden...
Der Magier trägt eine graue Robe. Sein Gesicht ist kantig
mit einem leichten dunklen Teint. Sein rabenschwarzes Haar fällt in
kleinen gekräuselten Locken seinen Nacken hinab. Eine einzelne weiße
Strähne hebt sich daraus hervor. Seinen blauen Augen scheint nichts zu
entgehen. Er ist recht kräftig gebaut für einen Magier, ca
neuneinviertel Spann groß und etwa 30 Jahre alt.
Er gibt schon einen zumindest befremdlichen Anblick ab mit seinem
weißen Schnurbart und den zu 3 Zöpfen
zusammengebundenen langen weißen Haaren. Er ist in einen
einfachen Stoffmantel gekleidet.
Seine weit über 90 kg Gewicht verteilen sich ansehnlich
über knappe 180 cm Körpergröße. Ein
wohlgepflegter Bauchansatz rundet eine gemütliche
Erscheinung ab, die durch die braunen, halblangen Haare und den
wuchernden Bart vollendet wird. Gerade diese Gemütlichkeit
täuscht jedoch. Flinke, umhersuchende Augen zeigen dem
aufmerksamen Beobachter, daß Anman sehr wohl energiegeladen
ist.
Seine langärmelige, fast konturlose Kleidung
verbirgt denn auch muskulöse Arme und breite Schultern. Sein
Leben als umherreisender Handelsmann bringt eben sehr viel
körperliche Arbeit, aber auch deftige Ernährung mit
sich.
Auch die Kleidung spiegelt eben diesen Lebenswandel als
Händler und Fahrensmann wieder : Solide, gediegen und
nützlich, ohne jedoch übertriebenerweise zu prunken
oder protzen. Insgesamt betrachtet sieht Anman also eher
unauffällig, aber keinesfalls ärmlich aus.
An Waffen hat er an seiner Seite ein Rapier zu hängen, und
manchmal trägt er auf dem Rücken eine Armbrust.....
Wer Phexane das erste Mal sieht, sieht nur eine achteinhalb Spann
grosse, dürre Frau, mit langen schwarzen Haaren, das glatt über
ihren Rücken fällt, braunen Augen und einer dünnen, vier Finger
langen Narbe auf ihrer linken Wange. Sie mag wohl noch nicht ganz
Mitte Zwanzig sein und ihre Kleidung sieht eher etwas zusammengeklaubt
aus: eine um mindestens zwei Nummern zu grosse blaue Bluse, deren
Ärmel meistens aufgekrempelt sind, eine schwarze, perfekt sitzende
Lederhose, deren Knie aber schon etwas abgenutzt aussehen, ein altes
Tuch, das als Gürtel herhalten muss und dunkelbraune, ziemlich neu
aussehende Stiefel. Wenn sie von Bord geht, trägt sie als Schutz
gegen die Witterung einen schwarzen, wadenlangen Kapuzenumhang. Zudem
trägt sie häufig ein Florett bei sich, das zwar schlicht, aber gut
gepflegt ist. Weitere Waffen, bis auf einen schlichten Dolch, sind auf
den ersten Blick nicht an ihr zu erkennen.
Wenn man Phexane aber etwas länger beobachtet und ihr zuhört, dann
hört man einen albernischen Dialekt heraus, der in Havena gesprochen
wird und sie scheint immer ihre Augen überall zu haben. Die Art und
Weise, wie sie sich bewegt, erinnert ein wenig an eine kleine, aber
wendige Raubkatze: der Gang ist geschmeidig und wenn sie fällt oder
eine akrobatische Bewegung macht, scheinen die Bewegungen fliessend
und elegant.
Phexanes gesamte Art ist reichlich zwiespältig: mal ist sie
mürrisch, angriffslustig und scheint neben einer harten Schale auch
einen ebenso harten Kern zu besitzen, dann aber scheint ihre Stimmung
umzuschlagen und sie ist freundlich, hilfsbereit und verletztlich -
geradeso, als wenn in ihrer Brust zwei Herzen schlagen würden...
Torin hat glattes, schulterlanges braunes Haar, einen leichten
Kinnbart, braune Augen und sonnengebräunte Haut. Er
mißt knapp zwei Schritt und trotz seines trainierten
Körpers kann man darauf schließen, daß er gutes
Essen nicht meidet. Er ist gekleidet mit einer schmutzigen,
braunen Lederhose und einer ebenfalls schmutzigen, braunen
Lederjacke, unter der er ein ehemals weißes, meist zwei
Knopf weit offenes Rüschenhemd trägt. Dazu trägt
er braune Lederstiefel und einen braunen Hut, den er selten
absetzt. Einzig der rotweiße Kristallknauf an seinem sechs
Spann langen Stab, den er oft bei sich trägt, sticht
farblich hervor.
Die Waffe, die er trägt, ist ein seltenes und edles Florett. Es hängt griffbereit an der
linken Seite seines Gürtels. Die rechte Seite des
Gürtels ziert eine braune Gürteltasche, in der er seine
wichtigsten Utensilien verwahrt. Weiterhin kann man ab und zu das
goldene Phexsymbol unter seinem Hemd blitzen sehen.
Lediglich sein alter, abgenutzter Rucksack hat schon bessere Tage
gesehen und paßt nicht so recht in das Bild dieses ordentlichen
Burschen.
Sicherlich fünfzig Götterläufe mag der bunte
Gaukler schon zählen. Die Ruhe und Gelassenheit, die er bei
seinem Auftreten ausstrahlt, lassen die Vielzahl der Reisen und
Abenteuer erahnen, die er bereits in seinem Leben hinter sich
gebracht hat. Doch ab und zu bricht Neugier und Abenteuerdrang
bei ihm durch und befördert einen geradezu kindlichen Eifer
ans Tageslicht. Bekleidet ist er mit einer eng anliegenden Hose,
die aus bunten Rauten besteht, einem weissen Rüschenhemd und
einem Umhang. Das Innere des Umhangs ist schwarz, bietet aber
nach außen einen farblichen Kontrast. Denn auf der
Außenseite befinden sich bunte Flicken, die dicht an dicht
aufgenäht sind und sich, da sie nur an einer Seite befestigt
sind, beim Gehen neckisch auf und ab bewegen. Die langen graue
Haare des Gauklers sind meistens mit einem braunen Lederband zu
einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Doch am bemerkenswertesten
ist sein Gesicht mit den roten Augen. Es ist komplett mit bunter
Farbe bemalt und scheint sich aus einem guten dutzend
Puzzleteilen zusammenzusetzen, die sein Gesicht jede erdenkliche
Gefühlsregung ausstrahlen lassen. Es kommt dabei immer auf die
Sicht des Betrachters an. Auffällig ist, daß er an
seinem Körper nur die Farben weiß, blau und rot
trägt, wodurch sein gesamtes Äusseres, bis auf die
chaotische Bemalung, eine gewisse Harmonie ausstrahlt. Seine
schwarzen Handschuhe, die bis zu den Armbeugen hinauf reichen, wo
sie weit offen geschnitten sind, treten ebenso, wie das innere
des Umhangs, aus dem Spiel der Farben heraus. Oft trägt er
zwei Schultergurte, in denen sich zwei schmale Klingen befinden,
deren Griffe mit blauen, weissen und roten Bänder
geschmückt sind.
Anselm ist ein sehr kleiner Mann. Er trägt ein weißes
Hemd, eine dunkelbraune Hose und eine schwarze Robe. Ausser einem
Lederbeutel, der zusammen mit einem kleinen Dolch an seinem
Gürtel angebracht ist, trägt er nichts bei sich - kein
Gepäck.
Hesindian ist ein in eine dunkelgrüne Kutte gekleideter junger Mann.
Lyrian ist fast 9,5 Spann gross, schlank und von
rahjagefälligem Aussehen. Er hat langes, leicht gewelltes,
weissblondes Haar, das er nur selten zu einem Zopf zusammenfasst,
smaragdgrüne Augen und eine helle, ebenmässige Haut.
Er trägt ein weisses Seidenhemd, eine weinrote
Samtweste mit dunkelroten floralen Stickereien und eine schwarze
Samthose. Als Schuhwerk trägt er hohe schwarze Stiefel und
als Schutz gegen Wind und Wetter einen leuchtendroten Umhang aus
schwerem Stoff. Als Gepäck hat Lyrian einen grossen
Rucksack und eine gepolsterte Tasche, in der sich seine Laute
befindet. An seinem Gürtel trägt er zudem eine kleine,
längliche Tasche.
Als Waffe besitzt er lediglich einen mit bunten Mustern, die
denen der thorwalschen Knoten ähneln, bemalten Kampfstab,
den er aber meistens als Wanderstab benutzt.
Lyrians Stimme ist samtweich und etwas dunkel.
Der starke Kontrast zwischen Widirzas pechschwarzem Haar und ihrer
milchig weißen Haut dürfte wohl das Erste sein, das einem Betrachter
beim Anblick von Widirza auffällt.
Das taillienlange Haar fällt glatt über ihren weissen, als Dreieck
gebunden Schal. Widirzas kurze Tunika und die Borten daran sind aus
einfachem, schwarzem Stoff.
Auch in Widirzas Gesicht dominieren die Gegensätze ihrer schmalen,
dunklen Augenbrauen mit der weissen, fast blassen Haut. Allein die
leichte Röte ihrer schmalen Lippen strahlt etwas verhaltene Freude
aus. Ganz im Gegensatz zu ihren Augen, die wie zwei funkelnde
Kohlenstücke in den Augenhölen sitzen.
Schmückende Ketten oder Ringe sind für Widirza nicht mehr als
nutzloses Gewicht. Und so mag es doch etwas erstaunen, dass sich
Widirza nicht längst von der abgegriffenen Holzperlenkette,
die sie ständig unter dem weissen Schal trägt, getrennt
hat. Doch scheinbar verbindet Widirza mit dieser alten
Regenbogenkette mehr als mit der Pracht und dem Prunk eines
goldenen Geschmeides.
Und auch wenn man solch einer Frau nur selten mit Vertrauen
begegnet, so wird man doch feststellen, dass sich hinter Widirzas
dunkler, rauher Stimme durchaus eine nette Person verbergen kann.
Efferdwin ist 177 Halbfinger groß, hat schwarze,
längere Haare (Mischung aus gelockt und zerzaust) und
blaugrüne Augen. Er ist von schlankem
Körperbau. Gekleidet ist er in das typische fischartige,
blaue Gewand der Efferdgeweihten.
Jandara ist mit 90 Fingern Körpergröße, keine
kleine Frau. Sie ist schlank und umrandet ihre grünen Augen
meist mit Kohle, was sie ein wenig geheimnisvoll aussehen
lässt. Ihr brandrotes, langes Haar sollte sie eigentlich zu
einer auffälligen Erscheinung machen, aber auf den ersten
Blick wirkt sie für den Betrachter eher unscheinbar. Ihre
Kleidung ist die einer durchschnittlichen weidener
Landfrau. Unter einer dunkelbraunen Bärenfellweste
trägt sie eine ungefärbte Leinenbluse. Derbe
Lederstiefel schauen unter einem braunen Wollrock hervor.
Als Gepäck trägt sie meist einen großen Korb und
eine Ledertasche bei sich.
Ameg ist ein kleiner Junge von etwa 9 Jahren. Er scheint etwas zu
klein für sein Alter zu sein und vielleicht auch ein wenig
zu dünn. Ameg hat mittelblondes glattes Haar, welches aber
ziemlich wild herum fliegt und sehr ungerade geschnitten
ist. Seine Augen sind blau und funkeln wie ein aufgewühlter
Ozean. Sein Blick ist neugierig und aufgeweckt, zuweilen aber
auch nachdenklich und zutiefst besorgt.
Seine helle Haut ist von der Sonne gebräunt, wie bei
jemanden der viel Zeit an der frischen Luft verbringt. Ameg
scheint eher geschickt und wendig als stark zu sein und stammt
trotz seines sonstigen Aussehens somit offensichtlich nicht von
Thorwalern ab.
Ameg trägt eine braune Lederhose und ein beiges Hemd mit
Bändseln zum zuschnüren im oberen Teil des
Hemdes. Ausserdem braune mit Fell gefütterte Leder-Stiefel,
sowei eine braune Lederjacke. Der Schnitt der Kleidung scheint
ein wenig Torins Bekleidung zu ähneln. Am Gürtel
trägt Ameg einen kleinen braunen Lederbeutel, der bedeutend
älter aussieht als die Bekleidung.
Sie ist ca. 175 Halbfinger groß und schlank. Sie ist in
einen schwarzen weiten Umhang gehüllt. Ein Langbogen ist
über ihren Oberkörper gestreift und sie trägt
einen Köcher mit 20 Pfeilen bei sich. Außerdem hat sie
einen Kampfstab dabei. Sonstige Waffen könnte sie nur noch
in ihrem ledernen Rucksack tragen. Ihrem Aussehen nach ist sie
eine Druidin. Ihre Augen sind schwarz.
Joanna hat braunes, etwas längeres leicht gewelltes Haar,
das sie hinter ihre Ohren gestreift hat, doch einige
Strähnen machen sich meist selbständig und hängen
ihr ins Gesicht hinein. Sie trägt einen schwarzen
Umhang. Was sie darunter trägt, ist eigentlich mehr so ein
ebenfalls schwarzes mit silbernen Stickereien besetztes weites
"Kleid " (dennoch kann man darunter die Konturen eines schlanken,
sehr weiblich geformten Körpers erkennen). Es ist aus
verschiedenen Stoffstücken zusammengenäht. Das klingt
vielleicht etwas Bettlermäßig, sieht aber eher magisch
und elegant aus.
Er mißt 9 Spann und zählt 20
Götterläufe. Die schwarzen Haare sind zu einem
Pferdescheif gebunden und bekleidet ist er mit einer
dunkelgrauen, fast schwarzen Segeltuchhose, an derem rechten
Oberschenkel eine Scheide für ein Messer eingenäht ist
und die von einem schwarzen Ledergürtel gehalten wird. Dazu
trägt er ein hellgraues Hemd, dessen Ärmel bis zu den
Ellenbogen hochgeschlagen sind. Bei schlechtem Wetter greift er
jedoch auf eine leichte Lederjacke zurück, um sich vor Wind
und Wellen zu schützen. Der einzige Schmuck, den er am
körper trägt, ist ein goldener Ring in seinem linken
Ohr.
Eine Strähne seines schwarzen Haares weiss zu färben
ist eine kleine Extravaganz, die sich der etwa 1.80 grosse Torran
leistet. Mit seinem Alter von fast 20 Götterläufen
nutzt er jede Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit auf sich zu
ziehen, und seinen Status 'Reich und Schick' zu zeigen, vor allem
den femininen Personen in seiner Nähe.
Er hat vor dem Anheuern vom Diener seines Vaters eigens erworbene
Kleidung bekommen, die dem Stand eines Matrosen entspricht. Also
nicht gerade teuer. Aber diese wirkt neu, und kein bisschen
abgenutzt. Auch das trägt nicht gerade dazu bei, sich
zwischen den 'echten' Matrosen wohlzufühlen, denen das
natürlich auffällt. Genau wie sein Körperbau, der
für einen Seemann einfach zu schmächtig wirkt.
Um seinen Hals hängt ein goldenes Amulett, das sein
Geburtsrecht beschreibt. Allerhöchstens einem Zwerg mit
guter Gold-Witter-Nase wäre der Wert dieses
Schmuckstücks aufgefallen, denn Torran hat es vorsorglich in
dünne Lederstreifen gewickelt.
Fiana Ohldotter ist eine rothaarige hochgewachsene Frau. Ihre
Haarpracht hat sie in einem langen Zopf gebändigt. Sie mag
etwas mehr als zwei Schritt messen und wohl eine gebürtige
Thorwalerin sein. Zu typisch ist ihr Erscheinungsbild, als
daß es sich um etwas anderes handeln könnte.
Alberik ist keine 70 Finger gross, wie fast alle Zwerge, aber
dennoch sieht man ihm an, wieviel Kraft er hat. Sind andere
Zwerge schon kräftig gebaut, so scheint Alberik nur aus
Muskeln zu bestehen, und sogar manch ein thorwaler sieht gegen
ihn wie ein Schwächling aus.
Sein Haar und sein Bart sind vollkomen weiss und lang
gewachsen. In seinen Bart hat er drei geflochtene Zöpfe, in
seinem Haupthaar fünf.
Wenn er mit freiem Oberkörper erscheint, kann man seine
Tätowierung sehen, die über beide Arme, die Schultern
und den Rücken geht, ein grosses Gemälde mit vielen
Spitzen, aber ohne (erkennbaren) Bedeutung. Eine weitere
Tätowierung findet sich auf der Brust über seinem
Herzen. Sie zeigt einen roten Mantikor. Zahlreiche Narben an
seinem Körper lassen darauf schliessen, dass der Zwerg schon
zahlreiche Kämpfe hinter sich haben muss.
Bekleidet ist er mit einer Lederhose, Lederstiefeln und einem
Spiegelpanzer. Dazu trägt er um seinen rechten Unterarm ein
nietenbesetztes Armband und ein mehrfach um seinen Hals
gewickeltes Lederband.
Rondo Botterblüm ist ein schlanker ca. 1 Schritt und 40
Finger grosser Mann, der ungefähr 26 Götterläufe
alt ist. Sein schwarzes Haar ist kurz geschnitten und steht
widerspenstig in alle Richtungen ab. Seine Augen sind leuchtend
blau, werden aber leider von einer runden Brille
verdeckt. Gekleidet ist er in liebfeldischer,
gutbürgerlicher Manier. Über einem weissen Bauschhemd,
trägt er eine graue Filzweste, aus deren Tasche eine goldene
Uhrenkette herausschaut. Seine grauen Flanell-Hosen sind knielang
und werden unten von zwei schwarzen Samtbändern
gebunden. Über seinen weissen Strümpfen trägt er
schwarze Schnallenschuhe. Ein schwarzer Gehrock mit silbernen
Knöpfen und geteiltem Schoss rundet das Bild ab. Meist
trägt er unter dem Arm ein braunes ledergebundenes
Büchlein mit sich herum, in dem er immer wieder
blättert, um dann versonnen in die goldenen Strahlen der
Praiosscheibe zu seufzen und später mit einem Kohlegriffel
dezente Anmerkungen hineinzuschreiben.
Ein kleines, dürres Mädchen mit einer
ungebändigten schwarzen Lockenmähne und gruenen,
funkelnden Augen. Sie trägt eine viel zu grosse rote Bluse
und eine schwarze, an einigen Stellen zerfetzte Hose.
Mit knapp achteinhalb Spann Grösse ist er eher klein,
dafür aber sehr kräftig und breit gebaut. Das
Kämpfen gewohnt und die vielen hinterlistigen Gefahren, die
in diesen unsicheren Zeiten überall lauern können,
trägt er auch jetzt seinen stahlernen Brustpanzer, an deren
blankpolierter Oberfläche Praios seine schiere Freude beim
Spiegeln seiner Strahlen hätte, wäre er nicht zum
grössten Teil von einem knielangen, seitlich geschlitzten
weissen Umhang mit dem goldenen Sonnenrad auf der Vorderseite
verdeckt. Zwei kleine goldene Spangen schliessen den Umhang an
den Seiten. Die Arme sind durch ein blaues Leinenhemd verdeckt,
gute Ware von der eher stabilen als der feinen Art. Zu festen,
rotgegerbten Lederhosen trägt er hohe, schwarze Reitstiefel,
an einem breiten Waffengurt, der mit einer runden, dem Sonnenrad
nachempfundenen Metallscheibe verschlossen ist, hängt neben
einigen Beutelchen in einer ebenfalls rotgegerbten Lederschlaufe
mit Beinschutz auch ein gewaltiges Sonnenszepter, ein besonders
schweres, robustes Stück mit nicht zu langen, aber scharf
geschliffenen Strahlen.
Vergnügt blitzen seine Augen. Sie sind von klarer blauer
Farbe und sitzen in einem von der Sonne gegerbten, kräftig
braunen Gesicht. Einige Falten zieren es, viele davon
Lachfältchen um die Augen, einige durch den sorgsam
gestutzten Bart verdeckt. Die gerade Nase und die ansatzweise
kantigen Gesichtskonturen verleihen dem Gesicht trotz einer
zweifingerlangen Narbe zwischen rechtem Ohr und Wange eine herbe
Schönheit. Obwohl er erst wenig mehr als dreissig Sommer
zählt, ist der Bart und auch das Haupthaar fast
vollständig weiss geworden oder haben einen weissen Hauch
abbekommen, so dass das Licht silbrig auf seinem Kopf spielt.
Um den Hals hängend trägt er an einer goldenen Kette
ein kleines blitzendes Amulett, dass die Praiosscheibe darstellt,
daneben baumelt an einem Lederbändchen eine kleine beinerne
Schnitzerei eines Wales, an denen er manchmal gedankenverloren
herumspielt.
Zoraklea ist eine Halbelfe, eine junge Frau, eher noch ein
Mädchen von knapp 17 Sommern und fast 1 Schritt 60
Größe. Bei kaltem Wetter trägt sie eine hellbeige
gesteppte Stoffjacke, ansonsten ist sie gekleidet in ein
hellgrünes kurzärmeliges Kleid. Es ist knielang und
gibt den Blick auf die bis zu den Knien hochgeschnürten
Sandalen frei, die die Füße gut stützen. Ab der
Taille aufwärts ist das Kleid auf der Vorderseite bis unter
den in dunkelgrünem Stoff extra angesetzten Brustaufsatz
fest geschnürt, deutlich ist Zorakleas zierliche Gestalt zu
sehen: Schlanke Beine und Arme, flacher Po und Bauch, schmaler
Brustkorb, auf dem sich zwei kleine Brüste wölben, ein
schmaler Hals und darauf das helle, nur zart gebräunte
Gesicht.
Große, leuchtendgrüne Augen mit goldfunkelnden
Sprenkeln blicken den Betrachter an, Wimpern und Brauen sind mit
Kohlestiften leicht nachgezogen, die Lieder hat sie passend zu
den Augen leicht grün gefärbt. Die Nase wird verziert
von einem Schwarm Sommersprossen. Passend zu den schmalen Wangen
und den leicht hervortretenden Wangenknochen sitzt unter der Nase
ein kleiner Mund der von vollen Lippen gerahmt wird. Sie hat
intensiv-kastanienrotes, fast taillenlanges Haar, das sie fast
immer mit mehreren kupfernen Spangen hochgesteckt trägt und
das sich in unzähligen Löckchen aus ihrer Frisur zu
ringeln versuchen. Diese Frisur läßt ihre Ohren fast
ganz frei, so daß die beiden Spitzen, die die
langgestreckten Ohren zieren deutlich erkennbar sind.
Zoraklea spricht mit heller Stimme, der ein leichter Akzent der
Zyklopeninseln anhaftet, sie bewegt sich schnell, sicher und mit
perfekter Körperbeherrschung, allerdings ist sie so schlank,
daß jedem klar sein muß, daß sie kaum geeignet
ist, auch nur mittelschwere Gegenstände zu heben.
Der junge Mann mag ungefähr 20 Götterläufe
zählen. Auf seinem Kopf trägt er ein rotes Kopftuch,
unter dem einig e schwarze Haarspitzen hervorschauen. Seine
dunkle Haut und seine schwarzen Augen verraten, das es sich bei
ihm um einen Mann aus den südlichen Gefilden Aventuriens
handelt. Er ist schlank, nicht besonders groß und sein
drahtiger Körperbau läßt darauf schließen,
daß er nicht durch Stärke, sondern durch Schnelligkeit
beeindruckt. Bekleidet ist er mit einer weiten hellen Hose, die
bis zu den Knöcheln reicht und mit einer roten Weste. In die
Weste ist ein goldenes Muster eingewoben, ein wahrlich
schönes Stück aus feinsten tulamidischem Stoff. Die
Weste ist wahrscheinlich sein größter Schatz, denn sie
ist besonders gut gepflegt, was man von dem Rest seiner Kleidung
nicht sagen kann. Um seinen Hals hängen zwei
Anhänger. Bei einem handeltes sich um ein Amulett, auf dem
ein geschlossenes Auge dargestellt ist. Das Andere ist ein klei
ner Lederbeutel. Über seine Schulter hat er lässig
einen kleinen Rucksack geschwungen und an seine linken Seite
baumelt ein südländischer Säbel.
Darian ist mittelgroß und von schlanker Gestalt. Er hat
schwarze Haare, die ihm bis fast zu den Schultern reichen, im Gesicht ist er
hingegen glatt rasiert. Auf die geringe Entfernung ist nun auch zu erkennen,
daß seine Augen von ebenfalls schwarzer Farbe sind. Darians rechte Hand
umfaßt seinen, recht einfach gehaltenen, Zauberstab an dessen leder-
umwickleter Mitte, das untere Ende des Stabes ruht auf dem Boden.
Reckinde ist eine sehr
stattliche Person. Ein Schritt und vier Spann ist sie groß. Ihre enorme
Oberweite verleiht ihr zusätzlich ein wuchtiges Aussehen, sie ist nicht
gerade hübsch, aber auch nicht häßlich. Ihre langen dunkelbraunen Haare
hat sie streng nach hinten zusammengebunden. Ihre Gesichtszüge sind
herb, ihre buschigen Augenbrauen sind von einer steilen Stirnfalte
geteilt, was ihr, in gesteigerter Form, einen mißmutigen Ausdruck
verleiht. Ihre blaßgrünen Augen scheinen alles zu durchdringen und ihre
Lippen sind schmal zusammengepreßt. Reckinde trägt stets wallende
Gewänder aus feinstem Stoff. Ihre schwere Halskette aus Gold ist ein
Vermögen wert. An jedem ihrer Finger trägt sie einen Ring mit einem
großen Stein. Davon abgesehen, daß sie offensichtlich nur feinstes
Material für sich duldet, wirkt ihre Kleidung eher unauffällig.
Er ist
klein und sehr beleibt. Bis auf einen krausen Haarkranz rings um
den Hinterkopf ist er völlig kahl. Er trägt einen großen Schnurrbart,
den er nach Stutzerart an den Spitzen nach oben gebogen hat. Er trägt
ein Cape zum Schutz gegen wind und Wetter, darunter aber Kleidung aus
wertvoller Seide. Den kleinen Dolch an seiner Seite trägt er wohl nur
zur Zierde.
Er gehört nicht zu denen, die durch ihre Statur auffallen:
Nicht gross nicht klein, nicht dick nicht dürr, nicht
muskulös nicht schmächtig.
Das Besondere, das Auffallende an ihm ist sein Kopf, der
wesentlich grösser wirkt als bei anderen Menschen; und sein
Gesicht, das, glatt rasiert, beherrscht wird von einer
hervorstechenden, nach unten gebogenen Nase. Zusammen mit der
kantigen Schädelform und den, in Kenntnis um die Wirkung,
oft zu Schlitzen verengten Augen verleiht ihm diese ein
raubvogelhaftes Aussehen.
Seine Kleidung, ein einfarbiger Rock und Hose aus seidig-rot
schimmerndem Stoff, dazu Stiefel und ein Hut mit breiter Krempe,
wirkt auf den ersten Blick zwar durchaus von guter Qualität,
jedoch auch nicht aufsehenerregend - zumindest solange, bis der
aufmerksame Beobachter merkt, dass das darunter getragene weisse
Hemd tatsächlich sauber, die Schuhe geputzt und der Rock
gebürstet ist, was für eine Gesellschaft, in der fast
jeder in seiner Kleidung schläft, eher ungewöhnlich
wirkt.
Der Mann scheint nicht bewaffnet zu sein. Jedoch könnte der
Kundige in dem unauffälligen Stock mit länglichem
Knauf, den er oft beim Gestikulieren umherschwenkt, einen
Stockdegen erkennen.
Das etwa 14 Jahre alte Mädchen ist 79 Fingerbreiten klein
und eher zierlich gebaut. Sie besitzt einen leicht
gebräunten Teint, schwarze, mandelförmige Augen, und
wer sich auskennt, kann ihrem Gesicht mit der kleinen Nase, den
breiten, hohen Backenknochen und dem zarten Kinn ansehen,
daß einer ihrer Vorfahren wohl Mohablut in seinen Adern
gehabt haben muß.
Sie trägt ein elegantes, kirschrotes Abendkleid aus
schimmerndem Seidentaft, welches die Farbe ihrer Wangen und
Lippen betont. Das enge Mieder, welches gewisse bislang kaum zu
Tage getretene Rundungen wohlwollend hervorhebt, umspannt eine
atemberaubend schmale Taille. Der kirschrote Rock springt
horasischer Mode entsprechend unter dem Mieder auf und ist zu den
Seiten hin kunstvoll gerafft und aufgesteckt. Darunter ist ein um
einen Ton helleres Unterkleid zu sehen, welches auf ähnliche
Weise drapiert ist. Darunter folgt ein weiteres, wiederum
helleres und so fort, bis schließlich in der Mitte der
hauchdünne, fast weiße Unterrock, ebenfalls aus
Seidentaft zu erahnen ist. Die noch kindlich zarten Schultern
läßt das Kleid völlig unbedeckt. Nur über
den Armen trägt das Mädchen eine lässig drapierte
Stola aus kirschrotem Schleierstoff. Das schwere dunkle Haar hat
sie zu einer schlichten Frisur aufgesteckt, von der ein Schwung
hinten hinunterhängt und wie zufällig über ihre
eine Schulter gleitet. Über dem linken Ohr sind eine
Hibiskus- und eine Rosenblüte befestigt. Als einziges
Schmuckstück trägt Alkino$ecirc; ein zartes, doppelreihiges
Perlenhalsband, welches sich eng um den zierlichen Hals
schmiegt. Die vorne befindliche Schließe wird geziert von
einem einzigen, großen Brillanten von herrlicher,
lupenreiner Qualität.
Elyagor von Bidenfels, Barde, Dimo Myriofytou
Auftritt: 14.08.1998
Abgang: 14.01.1999
Sari, Nivesin, Andrea Feldhaus
Auftritt: 21.08.1998
Abgang: 29.01.1999
Arve Algirson, Holberker, Sascha Seefelder
Auftritt: 17.08.1998
Abgang: 30.01.1999
Igen, Zwerg, Martin Schmidradler
Auftritt: 18.8.1998
Abgang: 30.01.1999
Der der lange oben schwimmt, Grünwal, Erik Niemeyer
Auftritt: 12.2.1999
Abgang: 3.3.1999
Larian Steinhauer, Passagier, Martin Müller
Auftritt: 16.8.1998
Abgang: 15.4.1999
In seiner rechten Hand hält er einen Stab, der von einer güldenen Schlange umringelt wird, wobei der Kopf der Schlange auf dem oberen Ende des Stabes ruht. In einer roten Seidenschärpe, die ihm als Gürtel dient, steckt ein schrecklicher Dolch, genannt Ogerfänger. Auf dem Rücken trägt er einen ledernen Rucksack, der ziemlich schwer aussieht.
Agor Smirnoff, Pelzhändler, Andreas Beck
Auftritt: 15.8.1998
Abgang: 17.5.1999
Adrian Sternenstaub, Magier, Sebastian Kiefer
Auftritt: 16.1.1999
Abgang: 12.6.1999
Firutin Fuxfell, Jäger, Dominik Schneider
Auftritt: 13.8.1998
Abgang: 4.7.1999
Seine Kleidung ist recht auffällig, da sie irgendwie nicht
in diese Gegend paßt. Er trägt ein schwarzes, schon
recht abgetragenes Hemd. Darüber eine grüne Lederjacke,
die er geöffnet hat. Seine Hose ist aus braunen Leinen,
ebenso braun sind seine etwa kniehohen ledernen Stiefel.
Firutin ist nicht besonders groß, etwa 1 3/4 Schritt,
trotzdem scheint er recht muskolös zu sein und längere
Wanderungen gewohnt zu sein.
Bewaffnet ist er recht gut, denn in seinem Gürtel steckt ein
gewöhnlicher Dolch, wie man ihn bei der Jagd verwendet, und
auf dem Rücken trägt er auf einer Seite einen
Köcher mit etwa zwei Dutzend Pfeilen. Den zugehörigen
Bogen hat er über seinen Oberkörper gestreift. Es ist
ein sehr schöner und ungewöhnlicher Bogen, der verziert
ist und mit Bildern aller zwölf Götter geschmückt
ist. Auf beiden Seiten des Griffs befinden sich die Zeichen des
Firun. Auf der anderen Seite seines Rückens trägt er
einen kleinen, ledernen Rucksack, der wohl nicht viel mehr als
sein Geld, ein wenig Kleinkram und vielleicht Nahrung
enthält.
Eratsmus vom Otterndamm, Der Mauswanderer, Oliver H. Herde
Auftritt: 28.6.1999
Abgang: 1.8.1999
Hrakasch'mer, genannt Die Graue, alte Schiffskatze, Sabine Pellengahr, danach NSC
Auftritt: 31.8.1998
NSC seit: 1.8.1999
Abgang: 10.8.1999
Der Elf Sylvhar fand die alte Schiffskatze am 21. Efferd 28 nach Hal tot im Laderaum eins. Wahrscheinlich ist sie an Altersschwäche gestorben.
Babo Darbol, Matrose, Robert Federl, zuletzt NSC
Auftritt: 14.8.1998
NSC seit: 1.7.1999
Abgang: 1.10.1999
Das Gesicht und die Hände sind wettergegerbt, wobei die Hände
zusätzlich noch ziemlich schwielig sind. Das Gesicht wirkt fröhlich,
was durch die tiefen Lachfalten noch untermalt wird. Der Bart ist frisch
rasiert und die Haare sind im Nacken zu einem Pferdeschwanz
zusammengefaßt, der einen halben Spann lang ist.
Thorben Hjalmarson, zweiter Offizier, Christian Janiesch, vormals NSC
Auftritt: 13.8.1998
NSC bis: 1.8.1999
Abgang: 1.10.1999
Swafnald, Matrose, Sven Wedeken
Auftritt: 1.8.1999
Abgang: 1.10.1999
Armen Al' Klin Gon, Händler, Sebastian Michel
Auftritt: 14.7.1999
Abgang: 26.10.1999
Sören Arunwulf, Schiffskoch, Fabian Elfeld
Auftritt: 15.8.1998
NSC seit: 1.10.1999
Abgang: 27.10.1999
Dajin von Tarschoggyn,Maraskaner, Patrick Multhaup
Auftritt: 20.1.1999
Abgang: 6.11.1999
Hirkan, Reiseführender, Susanne Meyer
Auftritt: 22.1.1999
Abgang: 26.11.1999
Belvolio di Acazes, Magus mit Narbe, Philipp Mahn
Auftritt: 26.5.1999
Abgang: 23.4.2000
Sylvhar, Elf und blinder Passagier, zuletzt Matrose, Stefan Bally
Auftritt: 17.1.1999
Abgang: 7.5.2000
Draknuh de Vleer, Boron-Geweihter, Bernd Jäger
Auftritt: 7.5.2000
Abgang: 7.6.2000
Phaylion Kenseîra, Schiffbrüchiger, Peter Diehn
Auftritt: 25.1.2000
Abgang: 16.6.2000
Cephiro Randalfson, Hafenbeamter, Carmen Uhlig
Auftritt: 9.5.2000
Abgang: 16.6.2000
Aleara, Matrosin, Frederik Habenicht
Auftritt: 14.6.1999
Abgang: 13.11.2000
Sie trägt eine einfache hellbraune Stoffhose und ein beinahe
weisses, jedoch nasses Hemd. Ihr Haare sind grösstenteils unter
ein rotes Kopftuch geschoben, so dass man sie - zumindest von
hinten - fast für einen SeeMANN halten könnte.
Alrik Fuxfell, grauberobter Magier, Erik Adam
Auftritt: 8.7.1999
Abgang: 17.11.2000
Fargus, Druide, Matthias Schmotz
Auftritt: 17.11.1999
Abgang: 14.11.2000
Anman Troyn, Händler, Gregor Groß
Auftritt: 15.4.2000
Abgang: 21.11.2000
Phexane Fuxfell, schwarzhaarige Frau, Hilke Karina Greff
Auftritt: 7.7.1999
Abgang: 20.01.2001
Torin Rotmarder, dunkelhaariger Mann, Oliver M. Wilks
Auftritt: 23.7.1999
Abgang: 20.01.2001
Jarun der Papagei, Gaukler, Philip Selzer
Auftritt: 6.7.1999
Abgang: 31.03.2001
Anselm Feuerbach, Händler, Sascha Held
Auftritt: 15.11.1999
Abgang: 31.03.2001
Hesindian, Hesinde-Geweihter, Ed Hein
Auftritt: 7.5.2000
Abgang: 31.03.2001
Lyrian Nachtigall, Barde, Hilke K. Greff
Auftritt: 22.01.2001
Abgang: 28.9.2001
Widirza, Oliver M. Wilks
Auftritt: 04.02.2001
Abgang: 28.9.2001
Efferdwin, Efferdgeweihter, Frank Sauer
Auftritt: 31.03.2001
Abgang: 28.9.2001
Jandara Beradottir, Kurierin, Sabine Schwab
Auftritt: 29.10.2000
Abgang: 28.02.2002
Ameg, kleiner Junge, Patrick Fittkau
Auftritt: 6.12.1999
Abgang: 01.03.2002
Joanna de Clare, junge Druidin, Daniela Roth
Auftritt: 1.8.1999
Abgang: 14.11.2000
Wiederauftritt: 20.02.2001
2. Abgang: 01.03.2002
Fran Windeck, Matrose, Hilmar Bubenheim
Auftritt: 24.04.2001
Abgang: 01.03.2002
Torran Alfaran, Matrose, Michael Krupitza
Auftritt: 27.04.2001
Abgang: 01.03.2002
Fiana Ohldotter, 1. Offizierin, Suse Drescher, vormals Patrick Schubert
Auftritt: 13.8.1998
Wechsel von Patrick zu Suse: 27.11.2001
Abgang: 14.09.2002
Sie trägt ein Leinenhemd, eine Lederhose und Lederstiefel
und darüber einen offenen braunen Wollumhang. Über dem
Rücken trägt sie einen großen Seesack und eine
mächtige zweischneidige Axt. Zu ihrer Linken hat sie ein
Schwert umgeschnallt. Trotz der vorhanden Muskeln haben ihre
weiblichen Formen nicht gelitten, man muß sie einfach als
hübsch bezeichnen.
Alberik, Sohn des Atosch, Zwerg, Nick Tuschinski
Auftritt: 11.4.2000
Abgabg: 14.9.2002
Rondo Botterblüm, Privatlehrer, Sabine Schwab
Auftritt: 03.03.2002
Abgang: 09.12.2002
Isha, Schiffsmädchen, Sandra Seckler
Auftritt: 12.01.2002
Abgang: 09.12.2002
Wulff Onaskje, Praios-Geweihter, Tobias Trillitzsch
Auftritt: 11.6.2000
Abgang: 09.12.2002
Zoraklea, junge Tänzerin, Tobias Trillitzsch
Auftritt: 12.03.2001
Abgang: 09.12.2002
Raschid ibn Marwahn, Matrose, Philip Selzer
Auftritt: 13.11.1999
Abgang: 09.12.2002
Darian Durenald, junger Magus, Erik Niemeyer
Auftritt: 16.5.1999
Abgang: 8.3.2003
Reckinde von Beibach und Bruch, reiche Händlerin, Eva Knöppel
Auftritt: 1.8.1999
Abgang: 8.3.2003
Radisar Kummerer, Diener, Thomas Knöppel
Auftritt: 1.8.1999
Abgang: 8.3.2003
Frizzi di Vespasio, Händler, Michael Kirchner
Auftritt: 25.10.1999
Abgang: 8.3.2003
Alkinoê von Beibach und Bruch (ehem. Shilaiellys), junge Dame, Katharina Dittrich
Auftritt: 19.3.2000
Abgang: 8.3.2003
Silana di Corrofiero, zukünftige Gesellschafterin, Julia
Köhler
Auftritt: 11.11.2000
Abgang: 8.3.2003
Amalthea ist eine zierliche, weißhaarige Frau, die sowohl an ihrer Kleidung als auch dem kunstvoll geschnitzten Stab recht schnell als Magierin zu erkennen ist. Ihre Augen sind von einem tiefen Blau.
Die Gestalt ist nicht nur jung und wohlgeformt genug, um Tagelöhner zum Pfeifen zu bringen, sondern auch bunt angezogen wie ein Vogel, der gern mal einen kleinen Strauß mit einem Drachen ausfechten würde. Die Hose ist gelb, das Hemd, zweifellos ebenfalls nicht geeignet, die erwähnten Arbeiter am Pfeifen zu hindern, und zu allem Überfluss am unteren Ende auch noch gezackt, leuchtet förmlich rot, die Schärpe ist tief blau und das Halstuch grün. Dazu gesellt sich unpassenderweise Silber- und Goldschmuck, ersteres in Form von zwei Ohrringen, zweiteres als Halskette. Doch ob es nun passt oder nicht, an der hochgewachsenen, rotbraunhaarigen Schönen sähe wohl alles gut aus. Und die nun endgültig überstrapazierten Arbeitsamen im Hafen würden wahrscheinlich noch eine je-weniger-desto-besser-Aussage dazupacken, aber sie fragt ja keiner.
Alessandro Santuari
Alessandro ist ein groß gewachsener, schlanker junger Mann mit
blondem Wallehaar, überaus attraktiv mit feinen leicht femininen
Gesichtszügen, dessen Augen ebenso kornblumenblau wie sein
Umhang sind. Letzterer reicht ihm gerade bis zum Gesäss und wird
vorn mit einer silbernen Brosche zusammengehalten. Darunter
trägt er ein reinweisses Seidenhemd, dass von einem kunstvoll
gearbeiteten Gürtel in der Taille gerafft wird und somit gerade
so lang ist, wie auch der Umhang. Eine hautenge schwarze Hose und
schwarze Schnallenschuhe vervollständigen die Kleidung des
Lautenspielers - pardon: Künstlers.
Estrella Castellamare
Estrella, die kleine Violinistin der bunten Musikantentruppe,
trägt ein dunkelgrünes Seidenkleid mit goldenen Bordüren,
hochgeschlossen, bodenlang und mit nach unten hin sehr weit
auslaufenden Ärmeln. Ihre Haare trägt sie zu einem strengen
Nackenknoten gebunden.
Alrik Bergenau
Der unscheinbare Flötist steht schräg rechts hinten, im
Schatten des 'Künstlers'. Sein deutlicher Bauchansatz wird nur
unzureichend von einem weiten weissen Rüschenhemd
versteckt. Auch sein rundliches Gesicht zeugt von einem regen
Zuspruch an Travias kulinarischen Genüssen. Auf dem Kopf trägt
er ein Hütchen mit einer langen gebogenen Feder, die
wunderschön in allen Regenbogenfarben leuchtet. Weiterhin trägt
er eine lederne Hose und Stulpenstiefel. Dennoch sieht er
gepflegt aus, seine Kleidung ist neu und sauber und seine
dunkelblonden Haare und sein kurzer Vollbart sind exakt in Form
geschnitten und gestutzt. Alles in allem drückt sein Auftreten
eine gewisse Gemütlichkeit aus, wie ein Mann, der die Genüsse
des Lebens zu schätzen und für sich zu nutzen weiss.
Aisha saba Kabash
Die dunkelhäutige Tulamidin ist nur achtzehn Götterläufe alt
und somit mit Abstand das jüngste Mitglied der
Musikantentruppe. Alle anderen mögen gut und gern zehn Jahre
älter sein.
Das grazile junge Mädchen trägt ihr langes schwarzes Haar zu einem hochgesteckten Pferdeschwanz gebunden. Bekleidet ist sie mit einem zweiteiligen orangeroten Gewand, bestehend aus einem paillettenbesetzen Büstier und einem fast bodenlangen fransig geschnittenen Rock aus leichtem Stoff. Ein gleichfarbiges durchsichtig schimmerndes Tuch hat sie locker über ihre Schultern und Arme gelegt. Einige schmale goldene Armreifen schmücken ihre Handgelenke und an ihrem linken Fuss hat sie ein Bändchen mit vielen kleinen Schellen befestigt, die leise klimpern, während sie sich anmutig zur Musik bewegt.
Wil Schüttelbier
Ein Mann mit ergrautem Haar und einem breiten, freundlichen
Gesicht.
Ina
Ina ist eine junge, rothaarige Frau.
Ugdalf ist ein kräftig gebauter Mann von vielleicht 35 Götterläufen. Er ist in einfache und robuste Kleidung gehüllt, die nicht mehr wirklich neu, aber auch noch lange nicht schäbig wirkt, darüber trägt er eine, wohl ehemals weiße, nun aber von zahlreichen Flecken 'verzierte' Schürze. Sein schwarzes Haar ist kurzgeschnitten und gerade soviel wie nötig gebändigt. Einen Bart trägt er nicht, jedoch sind die Stoppeln an Wange und Kinn, die von seltener Rasur zeugen, recht gut sichtbar.
Kalmorrh
Der Größere der beiden Gardisten ist ein Mann, der wohl irgendwo
um 92 Finger herum mißt. An ihm ist der Helm sicherlich das
Gepflegteste, denn weder die speckige Hose, noch der befleckte
Wappenrock, noch das unrasierte Kinn lassen auf übertriebene
Sorgfalt im Umgang mit sich selbst schließen.
Strähniges, dunkles Haar schaut unter dem Helmrand hervor und läßt bis zu den buschigen Augenbrauen eine Stirn frei, die, ebenso wie die Nase von den Überbleibseln einer früheren Pockenerkrankung gezeichnet ist. Der Eindruck der Breitschultrigkeit wird durch das vom Gürtel nur unzureichend kaschierte Bäuchlein verwässert.
Tilla
Die Frau neben ihm reicht ihm gerade bis zur Schulter und wirkt ungleich
sauberer. Ihre Arme sind hinter dem Rücken verschränkt, wie ihr Kamerad
signalisiert ihre Haltung jedoch keineswegs Bereitschaft.
Sie mag um die dreißig Winter zählen und trägt das schwarze Haar militärisch kurz. Ihre Haut hat einen deutlichen Stich ins Braune, wie man ihn vielleicht bei Südländern, nördlicheren Waldmenschen oder Mischlingen finden mag, ihre Gesichtszüge wirken einfach, wenn auch nicht häßlich.
Die Figur gleicht einem äußerst praktischen Möbelstück, etwa einer Kommode, weit mehr als der Sanduhr, die man darauf stellen würde. Ihr Gesicht ist fortwährend in Bewegung, bei näherem Hinsehen erkennt man, daß sie auf irgend etwas herumkaut.
Die gerade eineinhalb Schritt große Moha ist in ein einfaches beiges Leinenkleid und einen hellbraunen Mantel gehüllt, die ihre schwarze Hautfarbe noch betonen.
Die Kellnerin trägt eine gelbe Weste, die auf dem anscheinend kaum ausgeformten Körper ebenso korrekt und gerade sitzt, wie die schlankstieligen Gläser auf dem Tablett, das sie mit einer Hand balanciert. Mit dem Haarknoten, der die dunkelblonden Haare auf geradezu brutale Weise nach hinten zwingt und der vorschriftsmäßig auf den Rücken gelegten zweiten Hand scheint sie geradezu der Inbegriff von angelernter Unscheinbarkeit zu sein.
Dem Gesicht nach, falls man diesem Aufmerksamkeit schenkt, mag man sie vielleicht auf dreißig Götterläufe schätzen, einige mehr, wenn man die zarten Falten allüberall darauf in Anbetracht zieht, sehr viel lässt sich allerdings nicht erkennen, da, wie bei näherem Hinsehen auffallen mag, eine ansehnliche Menge Puder für helleren Teint einerseits und homogene Hautstruktur andererseits sorgt. Etwas gegen die allgemeine Tendenz sträubt sich die Stupsnase, die ebenfalls überpudert ist und in zwei dunklen Augenbrauen ausläuft, so dunkel, dass sie eigentlich nachgezogen sein müssen.
Ein 1.77 großer Aranier Anfang 20 mit schulterlangem, leicht gelocktem schwarzen Haar, schwarzen Glutaugen und einem weichem, sinnlichen Gesicht mit dunklem Teint. Die Augenlieder sind mit Kohlenstift betont, die Lippen sind mit Lippenrot gefärbt. Er ist sehr gepflegt, duftet nach Rosenwasser
Er trägt eine dunkle Pluderhose, ein weites, tiefausgeschnittenes, luftiges Hemd aus beinahe durchsichtigem rotem Stoff, einen roten Mantel mit amethystenen Rosentickereien, einen ebenfalls roten (Seiden-) Turban und aranische Stiefelchen. Im breiten Stoffgürtel steckt sein Waqqif, dessen Knauf eine Rosenblüte aus Amethyst bildet.
Tulef ibn Kazan ist ein Wüstennovadi. Er hat schwarze Haare, schwarz-braune Augen und ist 1,85 Schritt groß. Er wiegt 80 Stein. Er achtet sehr darauf, einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen. Er trägt ein hellbraunes Kopftuch, außerdem ein weites, ebenfalls hellbraunes Gewand und trägt immer einen Krummsäbel bei sich.
Isaharb Brass ist ein großer, kräftiger, tabakkauender Seemann um die 30 Jahre. Seine Unterarme sind mit Totenschädel und Ankern tätowiert. Er trägt in Anlehnung an seine verschwiegene Vergangenheit über seinen pechschwarzen Haare ein Piratenkopftuch. Und tatsächlich verdiente er einstmals sein Brot und Gold unter einem berüchtigten Seeräuberkapitän. Ansonsten ist seine Kleidung die eines normalen Matrosen: eine Hose, barfüßige Füße und ein Leinenhemd. Insgesamt wirkt Brass schmuddelig, unrasiert und ungepflegt.
Manchmal trägt er seine wertvollen Seestiefel, die rutschfest sind und Auslauflöcher für Wasser haben, damit sie ihn nicht wie Landstiefel zum Meeresgrund ziehen, wenn sie sich mit Wasser füllen. An seinem Gürtel hängt stets ein Entermesser, Brass ist Bewaffnung gewohnt und fühlt sich ohne sie nackt. Wenn er an Land unterwegs ist, trägt er seine Harpune auf dem Rücken.
Der blasse schmale Mann ist nur wenig mehr als 85 Finger gross. Seine
langen tiefschwarzen Haare werden von einer weissen Strähne geziert.
Drei silberne Ringe schmücken die dünnen Finger, mehrere silberne
Armreife die Handgelenke und durch Nase und die Ohren ist auch jeweils
ein silberner Ring gestochen.
Die markanten Wangenknochen stechen deutlich aus dem sehr schmalen
Gesicht heraus.
Yerodin hat ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild. Die Augenbrauen sind
fein gezupft, und ein kleiner Lidstrich betont die dunklen Augen. Die
Wangen sind glatt rasiert.
Falls es warm genug sein sollte, ist er häufig in eine weisse
Pluderhose, einer ledernen dunkelroten Weste, welche die schmale
unbehaarte Brust offen zeigt, gekleidet. Ein Bild, was man eher von
einem Tulamiden erwarten würde, was Yerodin aber aufgrund der sehr
blassen Hautfarbe augenscheinlich nicht ist.
Da aber die wärmsten Tage des Jahres schon zurückliegen ist er momentan weitaus häufiger in einer schwarzen Robe mit sehr weiten Ärmeln und einem tiefen Brustausschnitt anzutreffen.
Arilen Fornaio ist keine besonders auffällige Frau, eine von der Art, an deren Gesicht man sich kaum erinnern kann, wenn man Stunden nach der Begegnung danach gefragt würde.
Die 1,83 Schritt grosse Gestalt der zwischen fünfundzwanzig und dreissig Götterläufen alten Frau ist dünn, ja fast mager zu nennen und bietet einen ersten Hinweis darauf, dass reichhaltige Mahlzeiten nicht zu den Selbstverständlichkeiten gehören, die Arilens Leben täglich begleiten. Doch wer danach sucht, entdeckt noch weitere Anzeichen unzureichender Ernährung:
Ihre Gesichtshaut ist so blass, wie sie bei anderen Leuten nur nach einem gehörigen Schrecken zu finden ist, auch die schmalen Lippen sind bleich, die Mundwinkel eingerissen und wenn sie den Mund öffnet, bemerkt man, dass ihr der linke, obere Schneidezahn fehlt und das dunkelblonde, kinnlange Haar bildet in seiner Glanz- und Schwunglosigkeit einen passenden Rahmen. Die Augen wirken immer etwas gerötet und sind je nach Stimmung mal von braungrüner, mal von schwarzgrauer Farbe, doch enthält der Blick eine (wenn auch eine teils etwas grimmige, teils überhebliche) Lebensfreude, die nicht so recht zu dem restlichen Erscheinungsbild zu passen scheint.
Gekleidet ist die dürre Frau in Sachen, die willkürlich ausgewählt zu sein scheinen und nicht so recht zueinander passen wollen: Auf dem Kopf hat sie normalerweise einen grossen, breitkrempigen Hut, der von einer Fasanenfeder geschmückt wird (den sie aber zur Zeit nicht trägt und auf ihrer Koje gelassen hat), die Jacke ist aus rotbraunem Leder mit einem wärmenden Fellbesatz am Kragen, der graue Rock, der früher einmal blau war, ist wie die Bluse für diese Jahreszeit viel zu dünn, was im Gegensatz zu dem langen, wollenen Schal in grellorangener Farbe steht, den sie sich um den Hals geschlungen hat.
Eine Waffe führt die Frau nicht offensichtlich bei sich, dafür aber ein kleines Buch, in dem sie sich unermüdlich Notizen macht.
Jeronimo, der etwa Ende der Dreißig zu sein scheint, ist sicherlich kein
Mann, der ohne weiteres Frauenherzen höherschlagen läßt. Weder das Herz
hübscher junger Mädchen noch das der dazugehörigen Mütter mag er auf den
ersten Blick gewinnen. Dazu ist er mit seinen 84 Fingern einfach zu klein,
dazu wirkt er zu breit, ja fast untersetzt. Sein schwarzer Gehrock mag
sicherlich von guter Qualität sein, sitzt jedoch schlecht und unterstreicht
durch seine Wuchtigkeit den Eindruck von Schwerfälligkeit, den Jeronimo
erweckt.
Um den Hals geschlungen trägt er ein schlampig gebundenes, nicht
ganz weißes Halstuch. Den Schädel bedeckt meist eine in Wellen gelegte
Perücke, deren gelbliche Wolle hinten mit einem schwarzen Band
zusammengehalten wird. Die kräftigen, muskulösen Beine sind von einer
schwarzen Kniehose und braunen Strümpfen bedeckt. Zwei schwarze
Spangenschuhe vervollständigen seinen Aufzug
Er besitzt kräftige, aber nicht unsensible Hände, welche überall mit
kleinen, weißlichen Narben, aber auch winzigen, kaum verheilten Kratzern
bedeckt sind. Am Mittelfinger der linken Hand befindet sich ein dicker
Goldring.
Sein leicht gebräuntes Gesicht wird von zwei tiefen Falten geziert, die sich von den Nasenflügeln ausgehend bis unter die Wangenknochen ziehen und dort einen kleinen Bogen nach unten schlagen. Wenn er lächelt, kommen gleich langgezogenen Grübchen noch zwei weitere Falten in den Wangen dazu. Seine Lippen sind voll und kräftig ausgeprägt, die Nase schmal und leicht gebogen, die Augen groß, mit schweren Lidern und von einer unbestimmbaren, braungrünen Farbe. Wenn er die Perücke absetzt, so kommt darunter dichtes braunes, halbfingerkurz geschnittenes Haar zum Vorschein und wenn er sich gar des Gehrockes entledigt, so mag der erstaunte Betrachter bemerken, daß er keineswegs dicklich ist, sondern vielmehr ausgesprochen kräftige Arme, muskulöse Schultern und einen breiten Brustkorb besitzt.
Nefafareen ist 83 Finger groß. Ihr langes glattes schwarzes Haar
trägt sie zusammengeflochten zu einem Zopf. Der Köper ist zwar
schlank, aber man kann ihm ansehen dass er auch kräftig und
durchtrainiert ist und ihre Haut hat einen bronzefarbenen
Teint. Sie hat mandelförmige graue Augen, die meist sehr ernst
dreinschauen. Gekleidet ist sie mit einer bauchfreien
Schnürweste aus dunkelbraunem Wildleder und einen ledernen, mit
fransigen Streifen versehenen Rock. Ein dunkelblauer Umhang ist
lässig über die Schulter zurück geworfen. Die Füße werden von
Schnürsandalen geschützt.
Unter ihrem Umhang ist eine Umhängetasche zu erkennen und in der
linken Hand trägt sie eine Zweililie. Des weiteren kann man an
ihren rechten Oberarm einen goldenen Armreif sehen und um den
Bauchnabel windet sich ein verschnörkeltes, eintätowiertes
Boronsrad.
Nefafareen wirkt generell eher kühl und ruhig auf Fremde, was durchaus auch zu bestätigen ist.
Han ist 84,5 Finger groß und er besitzt die anmutige Figur der Mohas, wobei sein Körper sehnig und durchtrainiert ist. Sein Kopf ist von blauschwarzem Haar bedeckt, welches recht kurz geschnitten ist und meist strubbelig absteht. Nur im Nacken hat er drei längere Strähnen, die er aber immer zu drei dünnen geflochtenen Zöpfchen trägt und die ihm bis über die Schultern reichen. Sein Hautton ist eher die von dunklem Kupfer. Aus seinem Gesicht blicken seine dunkelbraunen Augen stets freundlich und fröhlich in die Welt und man meint immer ein leichtes Lächeln in ihnen sehen zu können.
Jeweils auf der rechten und linken Schulter trägt Han eine Tätowierung, die sich in undefinierbaren Mustern den Oberarm ein wenig entlang schlängeln. Auch kann man erkennen, wenn Han seinen Oberkörper entblößt, dass er einige striemenartige Narben auf dem Rücken trägt und ebenso eine längliche Narbe sich über den rechten Rippenbogen zieht. Bekleidet ist er mit einer braunen Leinenhose, die ihm aber etwas zu groß ist und um seine Beine schlabbert.
Gehalten wird die Hose von einem Gürtel, an dem eine Schlaufe befestigt ist, in der wiederum ein recht stattlicher Khunchomer hängt. Sein Oberkörper wird nur von einer Weste bedeckt, die, zumal offen getragen, den Blick auf seine Brust freigibt. Seine Füße stecken in Schürsandalen. Auf seinen Rücken hat er einen Rucksack geschnallt und in seiner Hand trägt er auch eine Zweililie.
Han ist mehr der offene Typ, der aufgeschloßen und fröhlich seine Umwelt betrachtet und erkundet.
Die schlichte, graue Robe schlottert dem mageren jungen Mann um den über neuneinhalb Spann langen Leib. Große, wache, smaragdgrüne Augen leuchten unter seidigen braunen Wimpern aus einem hübschen, hochwangigen Gesicht. Durch die kastanienbraunen, mit helleren Strähnen durchsetzten dichten Wuschelhaaren ragen deutlich sichtbar zwei spitze Ohren.
Die roten, struppigen Haare und die exotische Form der sanften braunen Augen, lassen den Nivesen deutlich erkennen. Vennerim ist kaum mehr als anderthalb Schritt hoch, doch die Sicherheit seiner raschen Bewegungen und die Blicke, mit der er seine Umgebung mustern, lassen erahnen, wie groß seine Autorität ist.
Vennerim trägt eine graue Robe, die in bunten Farben über und über mit magischen Symbolen bestickt ist, von denen ein Gutteil nicht der Tradition der Gildenmagie entstammt. Um seinen sehnigen Hals hängt eine Kette aus den Reißzähnen eines nördlichen Raubtieres.
Joalla ist eine zweiundachzig Finger kleine, sehr quirlig wirkende Frau von etwa fünfundzwanzig Götterläufen mit langen, gewellten, karottenroten Haaren und smaragdgrünen Augen.
Würde man sie ausserhalb des Tempelgeländes und ohne ihre Gewandung (die auch durchaus aus dem Fehlen von Gewandung bestehen kann) treffen, würde man die junge Frau mit den lustigen Sommersprossen auf der niedlichen Stupsnase kaum für eine Geweihte des Göttin der Schönheit halten und wenn man sie längere Zeit beobachtet, wird einem auch klar, daß ihr Ruf auch noch nicht sehr lange zurückliegen kann.
Joallas Kleidung, sofern man von solchiger sprechen kann, besteht aus einem einfachen, rosa schimmernden Seidentuch, das sie sich oben umgebunden hat und kaum mehr als ihre Brüste bedeckt. Auch der Rock wirkt so, als würde er lediglich aus zwei solcher Tücher bestehen, die an beiden Seiten miteinander verknotet sind.
Aufwendiger gearbeitet ist der silberne Schmuck, den sie trägt und in seiner Form an die Blumenkränze erinnert, die manches junge Mädchen ihrem Liebsten schenkt.
Die junge Geweihte umgibt ein Duft von frisch gemähten Gras, Zitronen und Massageölen.
Rondristo ist neunundzwanzig Jahre alt, schlank und nicht sehr groß. Mit seinen haselnußbraunen Augen beobachtet er seine Umgebung und ganz besonders seine Mitmenschen immer sehr genau. Gekleidet ist er für einen Liebfelder sehr zurückhaltend, er trägt Holzschuhe und eine recht weit geschnittene, knielange, grüne Hose mit unten offenen Hosenbeinen. Darüber ein weites, braunes Hemd und eine schwarze Lederweste. Seine glatten, schulterlangen Haare trägt er zu einem im Nacken geflochtenen Zopf.
Jandara Garulsdottir ist eine stattliche Thorwalerin von 1,94 Schritt Größe. Allerdings ist sie durch die lange Zeit als Wirtin schon etwas untersetzt (nicht dick, aber etwas rundlich). Sie hat sonnenblonde Haare, die zu einem Knoten zusammen gerollt sind, allerdings hängen immer einige wilde Strähnen heraus. Ihre braunen Augen schauen meist Gütig und liebevoll aus ihrem runden Gesicht. Allerdings sollte man ihre Güte nicht allzusehr strapazieren, da sie immer noch Störenfriede, Prügeleien und ähnliches selbst zur Brust nimmt und die Unruhestifter auch noch mit einem dezenten Tritt aus ihrer Taverne hinaus zu befördern weiß. Vom Charakter her stell ich sie mir eher wie einen guten Kumpel vor mit dem man Pferde stehlen könnte und der auch gut Zuhört. Allerdings hat sie eine recht eigene und lautestarke Art an sich wenn ihr was nicht paßt bzw. wenn sie meint jemanden in die Schranken weisen zu müssen....
Kleidung trägt sie eine braune Leinenhose, und ein dunkelrotes Leinenhemd, was um die Tallie mit einem Gürtel zusammen geschnürt ist.
Amarielle ist eine sinnliche Frau von etwa 25 Götterläufen, in deren schönem Gesicht herausfordernd zwei grüne Augen funkeln. Über den Augen bilden schwarze feine Brauen zwei grazile Bögen und unter der niedlichen Nase wölben sich wollüstig weinrote Lippen - farblich passend zu dem wollenen Tuch, das sie um die Schultern trägt. Ihre Haut wirkt hell und zart, ein Eindruck, der möglicherweise durch ein bißchen Puder verstärkt wird. Ein zartes Grübchen im Kinn und eine glatte Stirn runden die zweifellos anziehende Erscheinung ab.
Kastanienbraunes Haar fließt ungebunden über Schultern und Rücken und ein Mieder aus grünem Samt bringt ihre schmale Taille und ihre überaus weiblichen Brüste zur Geltung.
Um ihre schwungvollen Hüften schmiegt sich bei jeder Bewegung vorteilhaft ein dunkelroter knöchellanger Rock und ihre Füße stecken in nicht mehr allzu neuen engen Lederstiefelchen.
Felian Redo ist um die 30 Jahre alt. Er ist gut 1,70 Schritt groß und neigt etwas zur Dicklichkeit. Seine schwarzen Haare sind kurz geschnitten. Die blauen Augen strahlen meistens Freude aus. Zudem hat er einen gut gepflegten Bart. Um den Hals hängt, mit einem Band befestigt, ein kleiner grün-schwarzer Stein. Felian trägt ein einfarbiges, braunes Hemd, darüber einen aus Leder bestehenden Mantel. Seine Hose hat die gleiche Farbe wie sein Hemd. An den Füßen trägt er über Wollsocken Stiefel aus Leder.
Nahima ist mir ihren dreiundneunzig Fingern eine recht groß gewachsene, grazile Gestalt. Sie ist mittlerweile fünfunddreißig Sommer alt, wirkt aber immer noch recht jung und jugendlich. Ihre Bewegungen sind sehr flüssig und elegant. Daher hat sie auch den Beinamen as-Sarjaban (Aranierkatze) von ihrem Vater erhalten. Sie hat schwarze Haare, die offen, in sanften Locken ihr über die Schultern fallen. Ihre hellbraunen Augen blicken, aus einem schmalen, ovlen Gesicht mit hohen Wangenknochen und schmalen Brauen, stets aufmerksam umher.
Gekleidet ist sie in eine bequeme Wildlederhose, einem beigen Leinenhemd und einer Weste, die mit arkanen Symbolen verziert ist. Waffen trägt sie keine bei sich, außer natürlich ihren Stab, der genau so groß ist wie sie und am oberen Ende in zwei aufgestellten Flügeln endet. Collegas wird auffallen das der Stab hauptsächlich mit Luft-Runen und Bewegungs-Zeichen versehen ist.
Valaria Eibisch ist eine zierliche Frau von acht Spann Größe. Ihre dunkelblonden Haare fallen glatt und offen auf ihre Schultern.
Frech blicken ihre dunkelblauen Augen aus ihrem Gesicht, dass mit der Stupsnase und den runden Wangen recht kindlich wirkt. Dabei wird sie wohl schon ihre 24 Sommer hinter sich haben.
Bekleidet mit einem blauen Leinenkleid, welches durch ein ledernes Mieder obenrum sehr eng getragen wird, und schwarzen ledernen Schuhen, trägt sie zudem stets ihren liebsten Schatz, eine in Tücher gepackte Laute, mit sich herum.
Ihre Stimme ist wohlklingend ausgebildet und hat nicht nur wenn sie singt einen angenehm schwingenden Klang.
Professor Firunando Sandréz ist etwa vierzig Götterläufe alt und eine ausgesprochend beeindruckende Erscheinung. Der hochgewachsene, schlanke Magus wirkt gleich auf dem ersten Blick unnahbar, kalt und streng, kaum eine Gefühlsregung ist seinem Gesicht anzusehen, wenn er dozierend vor Scholaren steht. Allenfalls ein spöttisches Zucken seiner Mundwinkel kann oder will er nicht unterdrücken, bevor den Jungmagiern das Leben sauer und die Prüfung schwer macht. Seine Augen sind so so grau und kalt, wie der bedeckte Himmel an einem verschneiten Firunstag und sein etwa schulterlanges weissblondes Haar ist so hell, wie der frisch gefallene Schnee.
Er trägt eine Magierrobe aus feinem Seidenstoff, die von aussen so grau ist, wie die Farbe seiner Augen. Das Innenfutter der Robe ist etwas heller und von silbrigen Faeden in kunstvollen Mustern durchwirkt ist. An dem kleinen Finger seiner linken Hand trägt er einen Siegelring.
Sein Magierstab aus Blutulme wirkt erstaunlich schlicht, nur wenige Schnitzereien und keine protzigen Verzierungen schmücken das wichtige Ausdrucksstück seiner Magierwürde.
Saimando Alfessir zählt neununddreißig Götterläufe, sieht aber durch die Rausur der Bart- und Oberkörperbehaarung eher wie Mitte 20 aus. (Möglicherweise auch durch die Anwendung eines Wunders der Göttin.)
Er ist einen Schritt und dreieinhalb Spann groß und wiegt neunundsechzig Stein. Seine Haut ist leicht gebräunt und das schwarze Haar trägt er etwa bis zur Mitte des Halses. Die Augen sind tiefbraun und die Augenbrauen sind mit schwarzer Farbe nachgezeichnet.
An Kleidung trägt er lediglich eine Stoffhose, die bis zu den Knien reicht und eine "Weste", die er zwar mit kurzen Bändchen vor dem Bauch verschließen könnte, es aber nicht tut. Natürlich ist die Kleidung wie allgemein bei Rahjageweihten üblich in tiefem Rot gehalten.
Magister Treublatt ist ein Mann von recht durchschnittlichem Äußeren. Er ist weder dick, noch übermäßig schlank, weder besonders klein, noch außergewöhnlich groß. Auch ist er weder jung noch wirklich alt, er mag vielleicht fünfzig Götterläufe gesehen haben, es könnten aber sechzig gewesen sein. Seine Haare sind jedenfalls schon weitestgehend grau und hängen in langen, mäßig gepflegten, Stränen vom Kopf herab, bis gut eine Handbreit unter die Schultern hinaus. Auch sein Barthaar hat der Magister nach alter Magiertradition 'nicht dem Barbiere überantwortet', dessen Wuchs ist jedoch von Natur aus weniger ausgeprägt. Auf Gesrächsdistanz kann man in zwei graublaue Augen schauen.
Das einzige wirklich Auffällige an Yantur Treublatt sind seine geradezu riesigen Füße. Die gewaltigen Gehwerkzeuge könnten wohl auch einem Thorwalpiraten zur nötigen Standfestigkeit verhelfen, an dem älteren Gelehrten wirken sie regelrecht überdimensioniert. Die hellbraunen Schuhe, die er trägt, sind großzügig geschnitten und verstärken den Eindruck des Großfüßigen noch.
Zum Rest der Kleidung ist nicht allzuviel zu sagen. Er trägt eine weiße Robe mit einem großen blauen Luftsymbol vorn und etlichen kleineren Alchimiezeichen hinten, ebenfalls in blau gehalten. Für die Passigkeit sorgt ein schmaler, fast schwarzer Ledergürtel mit einer schlichten Silberschließe.
Eine Kopfbedeckung trägt er nicht und auch sonst wirkt es, als habe er nicht allzuviel Zeit und Sorgfalt auf das Anlegen der Kleidung verwendet.
Eine äußerst attraktive Frau Ende zwanzig, mit hüftlangem, üppigen, sehr gepflegtem sonnenblondem Haar, himmelblauen Augen und milchig-farbener Haut. Das schmale Gesicht mit den üppig roten Lippen wirkt fein, ja geradezu jugendlich - unschuldig.
Sie trägt ein eng geschnürtes Mieder aus rotem Samt, dass das Dekoletée vorteilhaft empor- und hervorhebt. Ein roter Rock, der mehr erahnen lässt, als er verbirgt ohne jedoch wirklich etwas zu zeigen, umschmeichelt die fraulichen Hüften und fällt in einzelnen Bahnen bis zu den Knöcheln. Wer genau hinsieht, mag das goldene Band erahnen, das sie unter dem Rock um den zarten rechten Oberschenkeln geschlungen hat. Bei jedem Schritt blinkt ein schmales Goldkettchen um die Hüfte der 169 Halbfinger großen Liebfelderin. Die Füße stecken in feinen, goldenen Sandälchen, die Fußnägel sind ebenso wie die der schmalen Finger passend rot lackiert, was auf aufregende Weise mit der vornehm milchig-weißen Haut kontrastiert. Um den Hals hat die Schöne das Traubenhalsband gelegt, welches sie als Geweihte der Schönen Göttin auseist
Smyrdon Wolkenstimme ist sehr schlank und hochgewachsen. Er trägt sein außerordentlich langes Haar offen, in der Mitte gescheitelt fallen ihm die silbernen Strähnen um seinen Kopf herum bis hinab zu Hüfte. Er trägt ein wallendes, seidenes Hemd aus rötlichem, nahezu durchsichtigen Stoff. Das Hemd ist weit ausgeschnitten und die langen Ärmel werden zu den Händen hin weiter und weiter. Die Hose liegt hauteng an den Beinen und verschwindet unten in breiten Stulpenstiefeln, die, im Gegensatz zur Schlichtheit der übrigen Kleidung, sehr vornehm und wertvoll aussehen.
Smyrdon trägt eine Laute mit sich, kann aber auch die Harfe schlagen. Doch gerühmt wird vor allem die Klarheit seines Gesangs, aber auch die Tatsache, daß er sehr oft äußerst wirkungsvoll in das rituelle Geschehen des Rahja-Tempels eingreifen kann.
Eine junge Frau von bezauberndem Antlitz, deren Haut so blass ist dass sie fast durchscheinend wirkt. Dabei wallen um ihr anmutiges Gesicht, in dem unvorstellbar fesselnde Augen liegen, deren Farbe genauso wechselt wie die Farbe des Meeres, grünlichgoldene Haare.
Ab der Hüfte hat sie, wenn sie im Wasser ist, einen Fischschwanz, der übber und über mit blau-grünen Schuppen bedeckt ist, die ebenfalls einen goldenen Schimmer aufweisen, sobald sie von der Sonne erreicht werden. Sie trägt keine Kleidung, abgesehen von einem hauchdünnen Gewand, das mehr entblößt als es zu bedecken vermag und ihr über die Schultern bis knapp über die Hüften fällt und farblich genau zu ihren Haaren passt.
Im allgemeinen ist ihre Gestalt so zierlich, dass sie fast zerbrechlich wirkt, aber dennoch kann man ihr Eleganz und Grazie nicht absprechen, sobald man auch nur die kleinste Bewegung an ihr sieht, selbst wenn sie an Land auf zwei Beinen läuft. Ihr hübsches Gesicht wird immer von einem fröhlichen und offenen Lächeln geziert, zumindest hat sie noch keiner anders gesehen. Die Stimme der Nixe erinnert an einen klaren Gebirgsbach, in den einige Schellen gefallen sind und nun im Spiel der Wellen ihren Klang entfalten, so bezaubernd und rein, dass sie auch die Herzen der Menschen erreichen kann, ohne wirklich gehört zu werden.
Eine recht große, schlanke Frau, etwa fünfundzwanzig Jahre alt. Sie hat lange, schwarze Haare und trägt eine lange, dunkle Hose und ein oliv-grünes Hemd, welches von der Arbeit schon gestresst wirkt.
Ottam Trosson ist gut fünfzehn Finger kleiner als zwei Schritt und schmächtig gebaut. Er trägt eine schwarze Kutte, die mit einer großen Menge an silberfarbenen arcanen und alchimistischen Symbolen verziert ist. Trotz seiner Schmächtigkeit sind thorwalische Züge in seinem Körperbau zu erahnen. Dies steht jedoch im krassen Gegensatz zu seinem eher thulamidischen Gesicht und den langen tiefschwarzen Haaren sowie dem ebensoschwarzen Bart. Seine dunkelblaün Augen verraten, daß er jünger sein muß, als sein Bart glauben läßt.
Am Gürtel ist ein recht grosser Dolch befestigt, und in seiner Rechten hält er einen etwa zwei Schritt langen Stab aus dunklem Holz. Die Spitze besteht aus einer Kugel, die aus einem dunkelgrünen Kristall gearbeitet ist.
Sigrun ist gross und wirkt schon auf den ersten Blick erstaunlich kräftig. Die kurz geschnittenen blonden Haare stehen ein wenig wirr in verschiedene Richtungen ab. Zu der Lederhose trägt sie ein weites Hemd und darüber eine kurze Jacke, ebenfalls aus Leder.
Wasuren ist ein stämmiger und muskulöser Matrose. Sein Kopf ist fast kahl geschoren bis auf einen langen Zopf, der in der Mitte prangt und bis zu seinen Schultern geht. Dieser wird von einer fein verzierten, länglichen Brosche zusammengehalten. Er trägt ein Leinenmuskelhemd und eine leichte, kurzen Segeltuchhose in dunklem Blau. Um seine Hüfte trägt er einen schmalen aus Binsen gefochtenen Gürtel, in dem ein kleines handliches Beil steckt. Es ist mit allerlei feinen Schitzereien verziert, die sich über den gesamten Griff ziehen. Von seiner rechten Schulter aus zieht sich eine große, schwarze Tätowierung über den Arm und einen Teil der rechten Brust. Sie besteht aus vielen kleinen Linien, die scheinbar spielend in einander verfließen und die verschiedensten Formen dabei bilden.
Orlan ist 53 Jahre alt und 92 Finger groß. Er hat recht breite Schultern und seine Arme wirken trotz des Alters sehr kräftig. Sein Haar ist vollständig ergraut und wächst auch nicht mehr besonders üppig, es ist wenige Halbfinger kurz geschnitten und einfach gekämmt. Seine ebenfalls grauen Augen gucken meist mißmutig und sein Gesicht zeigt erste Falten.
Über einer einfachen, robusten Leinenkleidung trägt er eine schwere, vom Halsauschnitt bis zu den Unterschenkeln reichende, Lederschürze. Das Leder ist von besserer Machart und stammt bestimmt nicht vom erstbesten Dorfrind, man sieht dem Kleidungsstück an, daß es mehr zu rituellen, denn zu echten Schmiedearbeiten getragen wird.
Um die Taile hat er einen Gürtel aus ebenso schwerem und harten Leder geschlungen und mit der silbernen Spange geschlossen, die seinen Rang in der Ingerimmkirche kennzeichnet. An diesem Gürtel hängen eine immerbrennende Laterne, derzeit eine aus dem Schiffsbestand, sowie ein kleiner, aber wuchtiger Hammer. Auch der Hammer ist vorallem Ritualgegenstand, weniger tatsächliches Werkzeug, er ist jedoch aus bestem Stahl geschmiedet und mag ihm Ernstfall sogar als Waffe herhalten.
Orlans Füße schließlich stecken in schweren Stiefeln mit Eisenbeschlägen, sie stehen, gerade auf dem schwankenden Schiff, oft etwas breitbeinig, Standfestigkeit herstellend und betonend.
Bardo ist ein alter, bestimmt schon über siebzig Götterläufe alter Mann. Allerdings merkt man das höchstens am Aussehen, denn er bewegt sich noch so, als wäre er dreißig Götterläufe jünger.
Mit seinen fast zwei Schritt ist er immer noch eine recht imposante Gestalt, auch wenn das Alter schon deutliche Spuren hinterlassen hat. Das wettergegerbte Gesicht wird von einer ungewöhnlich großen, spitzen und leicht gebogenen Nase dominiert. Die spärlichen Haupthaare und der dichte, sorgfältig gestuzte Vollbart sind schneeweiß. Was aber besonders auffällt, ist, dass die rechte Hand und Teile der Unterarms fehlen.
Bekleidet ist er mit einem grauen Leinenhemd, schwarzen Lederhosen und Seestiefeln, die offenbar fast so alt wie ihr Träger sind. Seine Habseligkeiten sind in einem ebenfalls sehr alten Seesack untergebracht.
Dariyon Pydoctis ist ein junger Mann, der etwa zwanzig Götterläufe gesehen hat. Er ist groß gewachsen. Seine Figur ist als schlank zu bezeichnen. In seinen schulterlangen braunen Haaren, die er offen trägt, sind einige bunte Bänder in verschiedenen Farben befestigt. In seinem leicht gebräunten Gesicht fallen besonders die blauen Augen auf, in denen man Freude, aber oft auch Nachdenklichkeit sehen kann. Unter der kleinen Nase befindet sich ein ebenfalls kleiner Mund. Dariyon trägt keinen Bart.
Über dem Oberkörper trägt er ein helles Hemd, das die Arme frei lässt. Seine Hose hat eine etwas dunklere Farbe. An den Füßen trägt er braune Schuhe aus Leder. Außer den Bändern in seinen Haaren trägt er keinen Schmuck. Ebenfalls trägt er keine Waffen bei sich.
Etwas über achteinhalb Spann groß und um die Mitte ihrer Zwanziger, ist sie eine schmale Erscheinung von eher knabenhafter Figur. Ihre Bewegungen erwecken den Eindruck von mehr kraftvoller Anmut als Grazie und lassen eine gewisse Spannung erraten, die ihren ganzen Körper erfüllt. Ein dicker, dunkelblonder Zopf baumelt über ihren Rücken, einzelne Sommersprossen sind um eine ganz entzückende Stupsnase herum angeordnet.
Die junge Frau trägt über dem hellgrauen Hemd, der dichten Hose von dunklerer Farbe und den gewohnten, ebenfalls grauen Filzschuhen einen dichten und sicherlich wärmenden Umhang in einem schwer definierbaren braungrau. Mag das saubere und unbeschädigte Kleidungsstück in der Farbgebung jedoch noch so unauffällig sein, harmoniert es vorzüglich mit ihren Augen, deren Farbe sich, auch wenn dies bedeuten muss, auf ein sprachliches Klischee zurückgreifen zu müssen, nicht anders als mit Rehbraun beschreiben lassen. Der Mantel wird vor der Schulter von einer Schließe zusammengehalten. Diese Mantelspange scheint, für das kundige Auge erkennbar, aus Silber zu bestehen oder aber sehr sorgfältig versilbert zu sein. Sie hat die kunstfertig gestaltete Form einer abgeflachten, halb geöffneten Blüte und will, für denjenigen, der ihren Wert zu schätzen vermag, nicht so recht zu dem eher unscheinbaren Restbild Frau Webers passen.
Oleana strahlt Energie, Frische und Lebendigkeit aus.
Hanno ist ein junger Mann von sechzehn Götterläufen. Er ist nur dreiundachtzig Finger groß, dabei aber etwas bullig, oder dicklich, aber nicht kräftig, oder nicht kräftiger als andere, die den Tag mit körperlicher Arbeit verbringen. Dazu passen seine groben, rissigen Hände mit ihren Wurstfinger und die hitzigen rosa Flecken im Gesicht, die nie zu verschwinden scheinen. Für die Reise hat ihm wohl jemand das dunkle Haar mit einem Messer abgeschnitten, so daß es jetzt in unregelmäßigen Büscheln absteht.
Er trägt ein Hemd und eine Hose von undefinierbarer Farbe. Dazu hat er einen schweren Wetterumhang aus Wolle, der ihm wohl auch als Nachtlager dient. Alle seine Kleidungsstücke sind schmutzig, allerdings scheint sich der Junge nichts aus Schmutz zu machen, denn auch seine Hände sind nicht sauber, mit schwarzen Rändern unter den Nägeln und das Gesicht zieren häufig einige verkrustete Streifen, die von der Arbeit kommen die er tut. Schon der leichte Geruch verkündet: Hanno ist Schweinehirte.
Um die 25 Götterläufe zählt der an die neun Spann messende Mann, doch zeugen die ernsten dunkelbraunen Augen in seinem offenen Gesicht von einer für dieses Alter ungewöhnlichen Nachdenklichkeit. Er ist von kräftiger, fast muskulöser Statur, ohne dabei grobschlächtig zu wirken. Sein braunes Haar ist nicht ganz so sorgfältig gestutzt wie der Bart um Kinn und Mund, aber kurz genug, um ihm nicht in die Augen zu fallen. Bis auf die ausgeprägten Wangenknochen sind seinem braungebrannten Antlitz keinerlei Auffälligkeiten zu eigen, dafür vermag seine Kleidung etwas mehr Aufmerksamkeit zu erwecken. Eine Krötenhaut und Lederzeug sind offensichtlich dazu gedacht, seinen Körper und die Arme zu schützen, Lederbeinkleider sowie Reiterstiefel erfüllen einen ähnlichen Zweck bei den Beinen. Unter dem Lederzeug entdeckt man die Ärmel eines groben Leinenhemds.
Ein Schultergurt trägt eine Armbrust und in einem ledernen Hüftköcher sind die dazugehörigen Pfeile zu sehen. An der anderen Seite hängt eine kaum verzierte Scheide mit einem Langschwert an einem Schwertgürtel. Bei sich hat er zwei Satteltaschen, die sein Gepäck bergen.
Seit er sich auf der NORDSTERN einquartiert hat, trägt Yndre nicht länger seine Waffen oder die Satteltaschen bei sich; auch die Krötenhaut und das Lederzeug an den Armen hat er abgelegt. Selbst den zu Beginn an Bord getragenen Umhang hat der Krieger nicht mehr an, sodass er mit erdbraunem Hemd und den Hosen von ähnlicher Farbe geradezu unscheinbar wirkt. Ohne die kriegerischen Attribute tritt seine Ernsthaftigkeit noch deutlicher hervor und seine Bewegungen wirken geschmeidiger.
Die Hochgelehrte Dame Cavalliera Diana Mirabella Aldare ya Gilindor de Methumiensis ist eine nach allen Maßstäben außergewöhnlich attraktive junge Frau von Mitte zwanzig. Ihre schlanke, elegante Gestalt mißt 175 Halbfinger. Gekleidet ist sie in ein bodenlanges, weinrotes Kleid aus edelstem, goldbesetzten Brokat. Das offen getragene, lange, rotblonde Haar ist mit herbstroten Blumen geschmückt. Braune Augen strahlen aus dem ebenmäßigen, anmutigen Gesicht, das fast immer von einem charmanten wenn nicht gar verzauberndem Lächeln geschmückt wird.
Die Züge des Hafenarbeiters sind scharf geschnitten und recht ansehnlich, wenngleich wettergegerbt und unrasiert. Seine Zähne sind einigermaßen gerade und gesund und das ungekämmte schwarze Haar ist fettig. Seine Kleidung ist grob und praktisch, Hemd, Hose, Weste. Er misst knapp neun Spann und sein Körper ist kräftig und sehnig, an harte Arbeit gewöhnt. Unangenehm fallen seine leicht hervortretenden grünen Augen auf sowie seine sich ständig in Bewegung befindlichen Finger. Sein Alter ist schwer zu schätzen, doch mag Raork wohl um die 35 oder 40 Götterläufe zählen.
Ugalf ist ein mit zwei Schritten und einem Finger sehr hoch gewachsener Mann von recht kräftiger Statur. Sein Gesicht ist recht auffällig, sticht doch daraus im wahrsten Sinne des Wortes eine zu lange Nase hervor, neben der auf der linken Wange eine häßliche Narbe von einem kampfintensiven Leben spricht.
Er ist in eine grobe, schmutzige Hose und ein ebensolches Hemd gekleidet, wobei er über dem letzteren eine Weste trägt. Alle drei Kleidungsstücke haben schon deutlich bessere Zeiten gesehen.
Troga hat zum Teil mohisches Blut in den Adern, aber statt dass dies zu besonderer Schönheit führt, wie es bei manchen Mischlingen der Fall ist, hat Troga offenbar nur die falschen Merkmale geerbt: ihr rundes Gesicht, die kurze Nase, die großen Ohren, die kurzen Krausen, die kleinen dunklen Augen. Dazu kommt noch ein stämmiger Körperbau. Gekleidet ist sie wie ihre Kumpane in grobe Hose und Hemd.
In der einen Hand hält sie eine Skraja, offenbar aus dem Waffenschrank erbeutet, mit der sie hin und wieder eine Kerbe in das Deck schlaegt. So schlecht wie sie mit der Waffe umgehen kann, ist es ein Wunder, dass sie sich bis jetzt noch keine Kerbe ins Bein gehauen hat.
In der anderen Hand hält Troga eine halbleere Flasche, noch ein Beutestueck aus dem Lagerraum, mit der sie während des Sprechens anklagend gestikuliert.
Garulf ist schätzungsweise fünfzig Götterläufe alt, nicht gerade schlank - man könnte auch "fett" sagen, gross und kräftig. Von seinen Haaren ist nur wenig geblieben - im Grunde nur ein Kranz, der eine Glatze einrahmt.
Ähnlich wie ihr Vater ist auch Tjeska Efferdstreu schlank, kräftig, wenn auch nicht unbedingt muskulös, und hochgewachsen, fehlt ihr doch nur etwas mehr als eine Handbreit, um den zweiten Schritt voll zu machen.
Von Ferne könnte man die grosse Frau, die seit dem letzten Mond zweiundzwanzig Götterläufe zählt, durchaus für einen Mann oder Knaben halten und auch in der Nähe sind manchem durchaus leise Zweifel gekommen, denn Tjeskas Gesichtsform ist kantig, ihr Kinn einen Tick zu ausgeprägt und ihr nussbraunes, leicht gelocktes Haar trägt sie kinnlang. Auffallend weiblich dagegen sind ihre ernsten, braunen Augen, die von langen, dunklen Wimpern eingerahmt werden.
Trotz der Schwüle trägt sie eine schlanke, an den Ärmeln jedoch weit geschnittene, dunkelgrüne Tunika, welche an der Taille von einem schmalen Ledergürtel zusammengefasst wird. Aus Leder sind auch ihre Hose und ihre dunklen Stiefel.
Eine Auelfe von gut neun Spann Grösse, schlank und mit leicht weiblichen Ansätzen. Sie hat kastanienbraunes, langes, glattes Haar, in dem ein dunkelroter Schimmer liegt, wenn die Sonne darauf scheint. Ihre Haare trägt sie stets offen, lediglich einige wenige Strähnen hat sie zu dünne Zöpfe geflochten und mit Bändern in Grün- und Brauntönen sowie schlichten Holzperlen verziert. Ihre Augen sind, wie bei allen Elfen, recht gross, mit geschwungenen, langen Wimpern und etwas schräg stehend und schimmern smaragdfarben. Die Haut ist rosig und makellos - lediglich an ihrem rechten Bein kann man, sofern es unbekleidet ist, eine fast ein Spann lange, rötliche Narbe erkennen, die wohl von einer Klinge herrührt. Ihre Stimme erklingt stets sanft und ruhig, in einem angenehmen Singsang.
Ihre Kleidung besteht aus einem gewickelten, weissen Hemd mit sog. Trompetenärmeln und feinen, silbrigen Stickereien an den Säumen und am Kragen. Die Beinkleidung besteht aus einer schlichten, schon etwas älter wirkenden Hose aus dünnen, dunkelbraunen Leder, dazu etwa kniehohe Stiefel aus dem gleichen Leder und wiederum mit hellbraunen Stickereien, die denen vom Hemd ähneln, versehen. Über ihr Hemd trägt sie meist ein ärmelloses Wams aus dem gleichen Leder wie Hose und Stiefel und auch dieses ist ebenso mit den Stickereien wie die Stiefel verziert. Bei schlechterem Wetter oder auf Reisen trägt sie zudem noch einen dunkelgrünen Bauschumhang mit einer weiten Kapuze, der schon etwas älter wirkt und wohl dann und wann am Saum mal geflickt wurde. An ihrem Gürtel trägt sie nebst ein paar Beuteln ein einfaches Messer. Auch hat sie oft einen mit Federn verzierten Köcher bei sich, in dem einige Pfeile ruhen und an dem oftmals ein mit Pflanzenfarben bemalter Elfenbogen mit ausgehakter Sehne ruht.
Um ihren Hals trägt sie desweiteren eine Hirtenflöte an einem Band, die schon etwas älter wirkt, sowie einige Lederbänder, an denen Federn, unbearbeitete Halbedelsteine, Muscheln oder Holzperlen hängen. Auf Reisen trägt sie desweiteren noch einen einfachen Lederrucksack bei sich, in dem sie ihr weniges Hab und Gut verstaut.
Xerber Alfarans Aussehen ist das eines mittelgroßen (1,75 Schritt), sehr schlanken Mannes Mitte 20. Seine schwarzen Haare sind kurz geschnitten und seine ebenso dunklen Augen glänzen. Als Kleidung trägt er während seiner Reise ein hellgraues Gewand, auf dem sich schwarze Zeichen seines Ranges als Adept, der Reise und andere magische Symbole befinden. Erst bei näherem Betrachten fallen dem Kundigen weitere silbergraue Fäden auf, die auf Zhayad die Zaubermuster der Beherrschung, der Akadmie der geistigen Kraft zu Fasar darstellen. Auf der langen Kapuze, die er anstelle eines Hutes trägt und die sein Gesicht im geheimnissvollen Schatten läßt, ist das Symbol der Macht gestickt. Um die Kutte trägt er einen unauffälligen schwarzen Gürtel und an den Füßen feste Stiefel. Der Mantel, den er über der Kutte trägt, ähnelt dieser und ist mit den gleichen Symbolen bestickt. In seinem GepäcK befindet sich außerdem ein leuchtend rotes Gewand, das er nach Möglichkeit und Notwendigkeit in der Stadt anzieht.
Seinen Stab führt Xerber immer mit sich als Zeichen seines Standes, wie auch sein Siegel an der Hand, das er nicht zu verbergen trachtet. Der Stab ist so groß wie sein Träger und hat den Umfang seiner Faust, auch wenn das in diesem Fall nicht sehr viel ist. In den Stecken aus der Blutulme sind von oben bis unten Runen eingeschnitten, auch hier wieder die Zeichen der Beherschung, der Kraft, des Geistes und der Macht. An seiner Spitze ist außerdem ein kleiner Kristall eingebracht, der die Aufmerksamkeit der Leute in die richtigen Bahnen lenkt. Als weitere Waffe trägt der Magier nur einen stark verzierten kleine Dolch im Gürtel bei sich, der aber nicht zu erkennen ist.
Er ist ein kleiner, untersetzter Maraskaner, der durch die kleinen, fast nicht zu erkennenden grünen Augen die Welt sieht. Die ebenholzschwarzen, buschigen Augenbrauen lassen die Augen besonders markant aussehen.
Die Nase ist ähnlich der Nase eines Kindes und lugt zwischen den leuchtenden Augen hervor, so als ob sie den Weg, den Hesidarius zu gehen hat, zu kennen scheint. Den Mund umspielt ein Lächeln, welches fast nie vergeht. Das breite Kinn lässt das Gesicht wie ein Mondgesicht erscheinen. Die Haare sind durch die Kapuze der Mönchskutte fast nicht zu sehen. Sie sind sehr kurz geschoren, sind jedoch genau wie die Augenbrauen schwarz. Die Ohren sind ein wenig segelförmig, als ob sie beweglich zu sein scheinen und somit in alle Richtungen hören können. Den Hals ziert ein an einem einfachen Halsband befestigter, goldener, funkelnder Drache, in dessen beiden Augen jeweils ein grüner Jadestein glänzt.
Der Leib des Mönchs ist sehr stämmig und wirkt geradezu unbeweglich, was aber nicht der Fall ist, da der Mönch sich trotz seines untersetzten Körperbaus flink und behende bewegen kann. Auf dem Rücken trägt der Mönch einen aus Ziegenleder gefertigten Beutel, der sich perfekt an den Leib des Mönchs anschmiegt und somit eine erträgliche Tragweise ermöglicht. Die Arme sind nicht sehr stark, sondern zeichnen sich eher dafür aus, den Mönchsstab zu bewegen. Den Händen jedoch ist es anzusehen, dass auch schwere körperliche Arbeit den Mönch durch sein Leben begleitet hat. Der Stab, der dem Mönch hilft, auch Berge zu besteigen, ist aus einer Zeder gefertigt worden. Filigrane Ornamente zieren den Stab. Der Stab wirkt, als wäre er Teil des Mönchs. Die kurzen, aber muskulösen Beine scheinen eher dazu zu dienen, den untersetzten Körper zu halten, als voran zu schreiten. Watschelnde, von einer dicken Hornhautschicht überzogene Füsse sind von der Erde nur durch die schlichten, ebenfalls aus Ziegenleder gefertigten Sandalen getrennt.
Tulef ibn Kazan ist ein Wüstennovadi. Er hat schwarze Haare, schwarz-braune Augen und ist 1,85 Schritt groß. Er wiegt 80 Stein. Er achtet sehr darauf, einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen. Er trägt ein hellbraunes Kopftuch, außerdem ein weites, ebenfalls hellbraunes Gewand und trägt immer einen Krummsäbel bei sich.
Tulef ibn Kazan glaubt wie alle Wüstennovadis an Rastullah. Er versucht, sich so gut wie möglich an die 99 Gesetze Rastullahs zu halten, auch wenn ihm das nicht immer gelingt. Allerdings ist er sehr gesellig, weswegen es ihm besonders schwer fällt, das 63.Gesetz (Der Gottgefällige meidet die Ungläubigen und wechselt mit ihnen weder Worte noch Blicke) zu befolgen.
Der Kater, der hin und wieder auf den Namen Gauner hört, ist ein recht stattliches Exemplar der gemeinen Straßenkatze und mißt von Kopf bis zur Schwanzspitze wohl 35 Finger. Das schwarzweiß gescheckte, kurze Fell ist glänzend und dicht, wobei die weißen Anteile deutlich überwiegen. Kopf und Schwanz sind völlig weiß, nur auf der Nase befindet sich ein kleiner, schwarzer Punkt. Für einen Streuner wirkt er ausgesprochen gesund, lediglich das linke Ohr weist deutliche Spuren eines Kampfes auf, kleine Zacken, die wohl das Überbleibsel eines gezielten gegnerischen Bisses sind. Ein Paar hellblauer Augen blickt aufmerksam in die Welt hinaus, meistens auf der Suche nach Futter oder einem gemütlichen, sonnigen Plätzchen zum dösen. Von den Menschen scheint er nur dann Notiz zu nehmen, wenn sie ihn entweder stören oder eine potentielle Quelle für Nahrung oder Streicheleinheiten darstellen, die er sich durch geschicktes Einschmeicheln zu erheischen
Lisanja ist knapp 1,60 Schritt groß. Ihre langen braunen Haare, die leicht verfilzt sind, hat sie zu einem Zopf geflochten. Die rehbraunen Augen leuchten vor jugendlicher Unschuld, aber auch viel Kummer, Schmerz und Hunger spiegeln sich in ihnen wieder. Ein ehemals blaues Kleid verdeckt die Blößen ihres ausgemergelten Körpers. Um die Hüften hat sie einen dünnen Strick geschlungen, in dem ein Dolch steckt. Ihre sonstigen Habseligkeiten, die sich auf eine dünne Decke und einen Apfel beschränken, hat sich unter dem Arm geklemmt oder irgendwo hinter einem Stapel Kisten versteckt.
Falko hat achtundzwanzig Götterläufe gesehen, ist vierundneunzig Finger groß und athletisch gebaut.
Von seiner Kleidung her scheint er kein armer Mann zu sein. Enganliegende schwarze Hosen und Seidenstrümpfe schmiegen sich an seine durchtrainierten Beine, ein teuer wirkendes Seidenhemd umspielt seinen Oberkörper und ein Hütchen mit einer Fasanenfeder bedeckt sein schulterlanges Haar.
Falko hat es in den letzten beiden Tagen geschafft, seine Kleidung zu ordnen. Da das Wetter ja recht schön ist, trägt er über seinem nun wieder geschlossenem Hemd die Brockatweste.
Beim Landgang trägt Falko seinen Degen wieder in einer schmucken
Scheide an der Seite.
Aufgrund des kühlen Morgenwetters hat er seine Jacke über den Arm
gelegt. Um sie anzuziehen war es ihm aber doch nicht kalt genug.
Melcher ist an seiner Kleidung eindeutig als Wandergeselle zu erkennen. Die dunkle Hose mit weitem Schlag (der an Bord aufgrund der vielen Taue allerdings eng zusammengebunden ist), ein weisses weites Leinenhemd und eine im selben Stoff wie die Hose angefertigte Weste. Am Gürtel hängt allerlei Werkzeug, unter anderem ein Zimmererbeil mit Spitze auf der einen und Hammer auf der anderen Seite. Den Kopf schmückt ein schmuddeliger weiter Hut. Melcher ist knappe zwanzig Götterläufe alt und somit für einen frischen Gesellen relativ alt. Das Gesicht ist von der Sonne und vom salzigen Wind Drols gegerbt und trägt einen 5-25 Tagebart, je nachdem wie lange die letzte Wäsche her ist. Er etwa 1,75 Schritt lang und dabei recht kräftig gebaut. Den linken Unterarm schmückt die Tätowierung eines Ankers, um den sich eine doppelköpfige Schlange schlingt.