Alphabetischer Index aller Charaktere
Ehemalige Charaktere
Jergan Efferdstreu hat etwa 40 Götterläufe gesehen und ist von eher
schmaler Gestalt, was bei seinen nur wenig weniger als zwei Schritt
Größe dazu führt, daß er für noch grösser gehalten wird, als er ist.
Der Kapitän der NORDSTERN trägt ein Leinenhemd,
eine ziemlich schlicht wirkende Lederhose und einen dunkelgrauen Umhang.
Als Bewaffnung hat er einzig einen langen Dolch bei sich.
Nirka Eiriksdottir, die Bootsfrau der NORDSTERN, ist recht schlank, doch man kann sie nicht unbedingt als hübsch bezeichnen. Ihre nackten Arme sind muskulös, das Gesicht von einer Narbe am Kinn gezeichnet, die zweifellos von einer Enterwaffe herrührt, und ihre etwas mehr als schulterlangen dunkelblonden Haare hängen ziemlich wirr in der Gegend herum.
Wulf Lowanger ist knapp 9 Spann gross und ist damit bei einer
weitestgehend thorwalschen Mannschaft als nicht sonderlich gross zu
bezeichnen. Dennoch ist er recht kräftig und scheut auch körperliche
Arbeit nicht. Er zählt schätzungsweise 45 Götterläufe, sein Gesicht
ist wettergegerbt und von dem täglichen Aufenthalt in der Sonne
gutgebräunt. Er trägt einen gut gestutzten und gepflegten Vollbart,
der ihn jedoch zusätzlich noch etwas älter wirken lässt. Sein
Haarschnitt ist militärisch kurz und so fällt es kaum auf, dass sein
dunkelblondes Haar schon ein wenig lichter wird und an den Schläfen
eisgraue Strähnen bereits deutlich dominieren.
Lowanger ist der erster Offizier an Bord der Nordstern. Er steht jetzt
schon seit dem Rondramond des Jahres 24 nach Hal im Dienste des
Kapitäns der NORDSTERN. Lowanger ist ein ausgezeichneter Steuermann und
ein versierter Navigator. Ansonsten gilt er als äusserst wortkarg und
distanziert. Seine bisweilen sehr bissigen Bemerkungen und die
kompromislose Art mit der er Verfehlungen aufdeckt und bestraft, sind
sprichwörtlich. Bei guten Leistungen spart er jedoch auch nicht mit
Anerkennung, wobei das höchte Lob Lowangers bis jetzt ein knappes: "Gut
gemacht, Matrose, vorbildliche Leistung, das!" war.
Alrik war der Schiffsjunge auf der Nordstern, ehe er zum Leichtmatrosen befördert wurde. Seit ungefähr einem
Götterlauf fährt er nun auf dieser Karavelle und mit ihrer Mannschaft,
die ihm gleichzeitig Heim und Familie ist. Über Alriks wirkliche Familie
und seine Herkunft ist wenig bekannt, dennoch lässt sein Aussehen auf
eine deutlich südländische Herkunft schliessen, was durchaus
ungewöhnlich ist auf einer riva'schen Karavelle.
Alrik hat schwarzes Stoppelhaar, das einen recht abenteuerlichen
Haarschnitt aufweist. Die Haare sind zwar alle kurz geschoren,
haben aber trotzdem unterschiedliche Längen und stehen dank
unzähliger Wirbel wirr in alle Richtungen ab. Der Knabe
zählt vierzehn Götterläufe, wirkt aber etwas
jünger, weil er bei einer Grösse von fast acht Spann
noch nicht so in die Höhe geschossen ist, wie andere Jungen
in seinem Alter. Das fällt zudem besonders ins Gewicht, bei
einer überwiegend nordländischen Besatzung, wo alle
unter zwei Schritt Grösse als eher klein gelten. Trotzdem
ist Alrik nicht schmächtig, was vor allem auf die
körperlich anstrengende Arbeit an Bord
zurückzuführen ist. Alriks Haut ist gutgebräunt
und nicht so hell wie bei den sommersprossigen, erst blassen und
dann sonnenverbrannten Nordländern. Das Einzige, was im
Widerspruch zu dem südländischen Typ steht, sind seine
hellgrünen Augen.
Alrik trägt eine geflickte, dunkelgraue Leinenhose und dazu
entweder ein naturfarbiges langärmliges Hemd oder einen
groben Schafwollpullover. Bei schlechtem Wetter kann er noch auf
eine dicke Seemannsjacke zurück- greifen, die Fiana ihm
einst schenkte, und die daher viel zu gross für ihn ist. Ein
Satz festliche Seidenkleidung, die so gar nicht zu ihm zu passen
scheint, liegt noch tief unten in seiner Seekiste - und wird dort
wohl vorerst auch bleiben.
Für den Landgang hat Alrik seine gewöhnliche Kleidung,
die aus geflickter Hose und grobem Hemd, das an den Ärmeln
schon eine Handbreit zu kurz ist, besteht, gegen frische, neue
Sachen getauscht. Der Gang zur Magierakademie scheint ihm
persönlich sehr wichtig zu sein, was sich auch darin
niederschlägt, dass er die lange Zeit versteckte
Seidenkleidung sowie einige neue Sachen, die er just in Bethana
von seiner Heuer gekauft hat, hervorgeholt hat.
Er trägt eine dunkelblaue gutgeschnittene Hose aus edlem
Seidenstoff sowie ein noch etwas zu großes reinweißes
Seidenhemd mit weitem Kragen. Einen dunklen Ledergürtel hat er
locker um seine Hüften geschlungen. Desweiteren trägt
er neue, leichte Lederschuhe.
Nach dem Besuch eines einfachen Badehauses hat sich sogar der
Geruch von mehreren Tagen Seemannsleben restlos
verflüchtigt. Sein sonst so strubbeliges schwarzes Haar ist
frisch gewaschen, gestutzt und ordentlich gekämmt. Sogar den
Dreck unter seinen frisch geschnittenen Fingernägeln hat er
weggeschrubbt!
Der Körper der kleinen Katze ist
gerademal 10 Finger klein, am Ende gesellt sich ein kleiner vielleicht 6 Finger
messender, buschiger Schwanz hinzu. Das Fell der kleinen ist pechschwarz, die
Augen blau. Das Fell scheint eine Mischung aus Kurz- und
Langhaar zu sein, es ist nur ein klein wenig länger als das Fell eine normalen
Straßenkatze, der Schwanz dagegen wirkt buschig mit recht langen Haaren.
Ein erfahrener und arbeitssamer Matrose von etwa fünfzig
Götterläufen.
Ole Draggensson ist ein riesiger Mann. Sein Gesicht sieht aus wie von Wind und Wetter verwüstet. Die langen Haare stehen struppig in alle Richtungen und werden nur unvollkommen von einem Haarband gezähmt. Aus dem mächtigen Vollbart ragt eine klobige
Pfeife, die hin und wieder große Rauchwolken ausstößt. Der Mann trägt einfache Kleidung und einen alten, bodenlangen Ledermantel, der seine beste Zeit wohl hinter sich hat, aber noch immer bestens gegen Kälte und Regen zu schützen vermag.
Xenia hat ein etwas schmales, fein geschnittenes
Gesicht mit graublauen Augen, von der Seeluft und
der Sonne Al'Anfas dunklen Teint und etwas über
schulterlange, leicht gewellte, dunkel-rot-braune
Haare, die sie meistens zu einem Pferdeschwanz
zusammengebunden hat. Sie ist mittelgroß und
schlank, aber durchaus etwas muskulös - wie das
bei Matrosen eben so ist -, obwohl sie kaum älter
als 20 Götterläufe sein kann.
Hjaldar ist nur wenige Finger unter 2 Schritt groß,
breitschultrig (und auch nicht wirklich schlank, wenn auch gut
'trainiert'). Die Haare sind rotblond, etwas über schulterlang und offen
getragen, er hat einen bis auf die Brust reichenden Bart, der schon fast
ein wenig an ein typisches 'Zwergengestrüpp' erinnert. Hjaldar geht auf
die 40 zu, an Armen und Beinen sieht man neben den obligaten
Tätowierungen auch eine Unzahl an kleineren und größeren
Schlachtennarben. Er trägt fast immer eine thorwalsche Krötenhaut (jetzt
allerdings grad nicht - ist ja grad erst aufgestanden (-:) und am Gürtel
eine auch für thorwalsche Verhältnisse riesige, mit bunten Bändern
geschmückte Orknase (Kriegsaxt), neben einem kleineren, fein
gearbeiteten Schneidzahn (Wurfaxt).
Angar, der Matrose, der auf der Nordstern dafür bekannt ist,
aufgetragene Arbeit mit dem minimalen Aufwand zu erledigen, ist
ein junger Mann von etwa zwanzig Götterläufen und offensichtlich
von nordischer, wenn auch nicht unbedingt thorwalischer
Abstammung (auch wenn dies hin und wieder gemunkelt wird).
Obglich er groß gewachsen und von nicht gerade schwächlicher
Gestalt ist, wirken seine Bewegungen immer etwas linkisch und
unsicher, so als wisse er noch nicht genau, was er mit seinen
fast zwei Schritt Körperlänge eigentlich anstellen soll (weshalb
er wohl auch am liebsten irgendwo untätig herum sitzt).
Sein strohblondes Haar, das er versucht, auf einer Länge von zwei
Finger zu halten, steht unzähmbar in allen Richtungen ab und wirkt
etwa so, als habe es sich ein hellborstiger Igel auf Angar Kopf
bequem gemacht. Es verleiht dem Matrosen ein zusätzlich
jungenhaftes Aussehen, ein Eindruck, der durch seine Wangen, die
er nach einigen erfolglosen Bartwachsversuchen glatt rasiert,
unterstrichen wird.
Überhaupt besitzt Angar ein richtiges Lausbubengesicht. Seine mal
helle, mal sonnenverbrannt rote Haut, die es nie schafft, richtig
braun zu werden, wird an Nase und über den Wangenknochen von
lustigen Sommersprossen geziert, die vollen Lippen scheinen zum
Pfeifen lustiger Lieder wie geschaffen und aus seinen unschuldig
blauen Augen glitzert der Schalk, wenn sie nicht gerade zum Dösen
geschlossen sind.
Seine Kleidung ist einfach und gleicht der der anderen Matrosen,
doch scheinen ihm Hemd und Hose mit der Zeit ein wenig zu kurz
geworden zu sein.
Ein schmaler, schlanker Bursche von 1.74 Schritt Größe. Er
wirkt nicht besonders kräftig, dafür aber schnell, flink und
gewandt. Wer ihn zum ersten Mal sieht, der findet diesen Jüngling
gewiß seltsam: Seine Wangen sind breit, sein Kinn kaum
ausgeprägt. Seine weichen Lippen sind voll und werden von keinem
Bart geziert - nicht einmal Bartstoppeln. Efferdans Augen sind blau -
so blau mit das weite Meer- und scheinen ständig in die Ferne zu
schweifen. Sein flachsblondes, schulterlanges Kopfhaar ist hie und da
von einer noch helleren Strähne durchzogen. Auffällig ist
auch die Hautfarbe: Trotz seines Dienstes an Deck ist die Haut (immer
noch) bläßlich weiß. Auch ist die Haut seltsam glatt,
seidig-weich und haarlos. Wenn er spricht, so tut er das mit einer
melodiösen, reinen und sehr hellen Stimme, die an eine feine
Glocke erinnert. Doch trotz (oder vielleicht gerade wegen) dieses
befremdlichen Aussehens wirkt der junge Mann irgendwie anziehend.
An Kleidung trägt der Jüngling - er wirkt nicht älter
als Anfang Zwanzig - eine derbe Leinenhose sowie ein weißes,
recht neu aussehendes Leinenhemd An einem Lederriemen in einer Art
Lederscheide trägt er einen Dolch - mehr Werkzeug als Waffe - um
die Hüfte. Unter dem Hemd baumeln an einem Lederband eine
Seeschlange aus Metall und eine Rose aus Lapislazuli, die zudem mit
Wellenlinien und seltsamen Ornamenten verziert zu sein scheint.
Außerdem trägt er an einer Metallkette einen kaum
daumengroßen, ziemlich plastisch wirkenden Fuchs aus hellem,
leuchtendem Türkis. Der Stein wurde sehr sorgfältig glatt
poliert und auf dem Rücken des Fuchses ist eine kleine
Silberschlaufe angebracht, an der die Kette wiederum hängt. Der
Fuchs befindet sich in einer gehenden Position, wobei er zur Seite,
also zu seinem Betrachter sieht. Derjenige, der dieses Kleinod
hergestellt hatte, hatte zudem besonders viel Augenmerk auf das Gesicht
des Tieres gelegt, denn fast jedes Detail und sei es noch so klein, ist
zu erkennen. Insbesondere die Augen machen einen geradezu phexischen
Eindruck und man könnte fast den Eindruck haben, der Fuchs
würde lächeln. Der abgegriffene, hölzerne Delphin, den
Efferdan sonst noch immer trug, ist verschwunden seit die Kette mit dem
Fuchs um seinen Hals hängt.
Der Klabautermann Meergrün, der seinen richtigen Namen niemandem
verrät, hat nur etwa die Größe eines Menschenunterarmes. Das
greisenhaft-zierliche Gesicht ist unter einer Kaputzenjacke aus
blaugrünem Stoff fast ganz verborgen. Meistens ist er aber ganz
unsichtbar für alle Großen.
Perval Karolus ist ca. 30 Götterläufe alt. Aufgrund
seiner sonnengebräunten und wettergegerbten Haut, was durch
die vielen Jahre auf See kommt, erscheint er Menschen mit einer
schlechteren Menschenkenntnis oft älter. Mit seinen gut 9
Spann (183 cm) und seien 75 Stein macht er eine recht gute
Figur. Seine Augen als auch seine Haare sind braun. Meist
trägt er einen alten blauen Mantel, der an einigen Stellen
geflickt ist. Der Stoff ist durch Jahre auf See von Salzwasser
und Sonne ausgebleicht und abgewetzt. Nichtsdestotrotz ist der
Mantel gepflegt, vielleicht hat er nur deshalb all die Jahre
überstanden. Die Beinkleider und das Hemd aus Leinen sehen
dagegen lange nicht so alt aus. Am ledernen Gürtel
hängt als einziger Gegenstand ein Taumesser. Die schweren
Stiefel, die Perval trägt, sofern er nicht gerade
barfuß ist, scheinen daß neueste Kleidungstsück
von allen zu sein.
Lurio ist wohl knapp zwanzig Götterläufe alt.
Er ist von schlanker, fast schon zierlicher Gestalt, etwas über achteinhalb
Spann groß und recht farbenfroh, doch dabei vornehm, gekleidet:
Über einem Hemd aus fliederfarbener Seide trägt er eine moosgrüne
Brokatweste, die mit kleinen Perlen und Goldfäden bestickt ist. Seine
Beinkleider sind aus dunkelblauem Bausch und stecken in leichten Stiefeln
aus hellem Leder mit silbrig-blinkenden Schnallen. Ein tiefroter
Kapuzenumhang flattert in der Meeresbrise hinter ihm und lässt gelegentlich
eine flache Ledertasche erkennen, die von der Schulter des Jünglings hängt.
Ein leuchtendblaues Seidenhalstuch vervollständigt das Bild.
Seine Augen sind eine Kleinigkeit schräg gestellt und außerdem von einem
schimmernd-bernsteinartigem Farbton. Sein Gesicht ist schmal, mit einem
spitzen Kinn, fein geschnittenen Zügen und hohen, anmutig geschwungenen
Wangenknochen. Es wird von lockigem Haar eingerahmt, das in der Farbe dunklen
Honigs wellig auf seine Schultern fällt.
Suk-Hay ist eine 80 Finger große Moha mit bronzefarbener Haut und
hüftlangem blauschwarzem Haar. Ihr Kopf ist genau bis zur Schädelmitte
kahl rasiert, ebenso wie ihre Augenbrauen. Auf der Stirn trägt sie eine
unheimliche schwarze Spinnentätowierung und ihre Ohrläppchen sind von
daumengroßen, grün-rot gefärbten Holzstücken durchbohrt. Ihr gesamter
Körper ist mit schwarzer und roter Farbe bemalt. Die Zeichnungen stellen
stilisierte Ornamente dar, die wenn man sie zu lange anschaut, ein
unangenehmes Flimmern in den Augen auslösen können. Sie ist sehr schlank
und eher sehnig, als muskulös. Um die Hüften herum trägt sie einen
ledernen Lendenschurz und einen Gürtel mit zwei aufgenähten Taschen,
ansonsten ist sie nackt. Suk-Hai bewegt sich fast lautlos und mit der
Anmut, die allen Waldmenschen zu eigen ist.
Kuka ist eine sehr große Frau thorwalscher Abstammung und sie ist
nicht unbedingt eine auffallende Schönheit, im Sinne dessen, was
man unter einer typischen weiblichen Anmut verstehen könnte. Im
Prinzip wirkt sie fast ein wenig zu sehr maskulin, aber dennoch
strahlt ihre herbe Erscheinung sehr viel Sinnlichkeit aus, wenn
auch in einer sehr derben Form. Sie ist von drahtiger Gestalt,
sehr muskulös und ihr Busen ist im Vergleich zu ihrer schlanken,
sehnigen Gestalt eigentlich viel zu groß. Kuka hat ein schmales,
spitzes Gesicht und ihre leuchtend blauen Augen sind
unwahrscheinlich groß, was ihr einen Ausdruck und ihrer Art die
Welt zu bertrachten eine Art permanentes Erstaunt-sein verleiht,
als wäre die Welt für sie stets und jeden Tag etwas faszierend
Neues. Dies läßt sie beim ersten Betrachten als ein klein wenig
naiv erscheinen, würde man man ihre ständige körperliche
Anspannung, ihr verdecktes Lauern und ihre unausgesprochene
Drohung gegen alles und jeden übersehen. Dies mag als Hinweis
dienen, dass Kuka ein sehr bewegtes, sehr gefährliches Leben
hinter sich haben könnte.
Ihr langen blonden Haare sind wild in alle Richtungen gelockt,
kein Bader dieser Welt würde diese Haare auch nur einigermaßen
in Form bringen können. Die Haare hängen ihr über die Stirn, über
die Schultern und es sind massenhaft Haare. Diese Haarflut wirkt
fast schon unnatürlich und sie umgibt den Kopf Kukas wie eine
wilde, ungeordnete Korona. Kuka hat eine große, hakenförmige Nase
und einen sehr breiten Mund, der ständig zynisch zu lächeln
scheint. Die riesigen Ohrringe kann man unter dem Haarschwall
kaum erkennen, aber wenn ein Windstoß ihre Mähne zur Seite oder
nach hinten treibt, kann man diese Schmuckstücke erkennen und sie
sind dann sogar sehr auffällig, da sie in ihrer Größe gar nicht
zu dem schmalen Gesicht passen. Sie trägt Schmuck auch an jedem
Handgelenk, gut ein dutzend schmaler Armringe, die bei jeder auch
nur kleinen Bewegung gut hörbar vor sich her klimpern und die sie
auch bei der Arbeit niemals ablegt.
Kuka ist an beiden Armen, komplett und ringsherum, vom Handgelenk
bis zu den Schultern bereits tätowiert. Es sind zwei
Gesamtkunstwerke, zwischen thorwalschen Ornamenten kann man die
üblichen Seefahrermotive erkennen, Seeschlangen, Schiffe, Wale,
Riesenkraken, Haie usw.
Das Alter von Elanor, die früher einmal als Edorian bekannt
gewesen ist, ist schwer zu schätzen: Ihrer Größe nach
zu urteilen, scheint es sich um einen Mädchen von zehn, elf Jahren
zu handeln.
Auf dem Kopf trägt die Kleine meist eine übergroße,
ballonartige, blaue Schirmmütze. Wenn sie sie abnimmt, so kommt
darunter kurzes, stoppelig geschnittenes bräunliches Haar zum
Vorschein, von jener undefinierbaren Farbe, die ein wenig an altes Harz
oder, wenn man es freundlicher ausdrücken will, an dunklen Honig
erinnert. Darunter zeigt sich ein recht fein geschnittenes Gesicht,
schmal, mit kleiner Nase, etwas rauhen Lippen und blasser Haut,
über die sich wie winzige Schlammspritzer einige dunkle
Sommersprossen verteilen. Alles in allem jedoch nicht
ungewöhnlich. Nur die Augen fallen ein wenig aus dem Rahmen, was,
wie man jedoch erst auf den zweiten Blick bemerkt, an der Form liegt.
Ja, Mada-Augen sind es, der Form nach dem Madamal in der Phase des
Helmes entsprechend, was durch ein hochgewölbtes Oberlid und ein
gerades Unterlid, verbunden mit tendenziell nach unten weisenden
Augenwinkeln zustande kommt. Die Farbe erinnert an das matte Blaugrau
des des dämmernden Nachthimmels, ein Stündchen vielleicht vor
Aufgang des Praiosauges.
In der Regel trägt die Kleine eine viel zu große, blaugrau
gestreifte Männerjacke, die ihr bis zum halben Oberschenkel reicht
und deren Ärmel einige Male umgeschlagen wurden. Darunter ist eine
schwarze Wollhose zu sehen, wie sie die Söhne des niederen
Bürgertums oft bei festlichen Gelegenheiten tragen. Allerdings
scheint diese im Gegensatz zu Mütze und Jacke ihrer Trägerin
eher zu klein geworden zu sein, denn aus dem Hosensaum schauen noch ein
gutes Stück dünner, stöckeriger Beine heraus. Oft
läuft Elanor barfuß. Bisweilen trägt sie aber auch ein
paar abgewetzte Stiefel.
Tanaquil ist ein junges Mädchen von gut 15
Götterläufen, welches aufgrund seiner schlanken, eher
knabenhaften Figur und den nur knapp über die Ohren
reichenden braunen, meist recht verstrubbelten Haaren wohl auf
den ersten Blick für einen Jungen gehalten werden
könnte.
Aus dem etwas eckigem, jedoch recht hübschen Gesicht blitzt
ein Paar rehbrauner Augen hervor, und die schmalen Lippen sind
häufig zu einem kecken, herausfordernden Lächeln
verzogen. Eine recht kleine Stupsnase rundet den Eindruck des
frechen Görs ab.
Ihr Auftreten ist selbstbewußt, ja fast schon respektlos und
frech, wobei sie keinen Unterschied zwischen normalen
Bürgern und höher gestellten macht. Schlagfertigkeit,
Intelligenz und ein nicht zu verleugnender Dickkopf sind dann
häufig das Einzige, was ihr aus der selbst eingebrockten
Situation wieder hinaus hilft. Gekleidet ist sie recht einfach:
eine robuste Leinenhose und ein Hemd aus etwas leichterem Stoff,
bei warmer Witterung auch nur eine Weste, genügen ihren
Ansprüchen völlig. Wer genau hinsieht wird allerdings
bemerken, daß sie trotz der schlichten Kleidung wohl nicht
aus einfachen Verhältnissen stammt, sind die Sachen doch
allesamt noch recht neu, und auch die Ohrringe aus grünen
Edelsteinen und der silberne Anhänger um ihren Hals sind
wohl von einigem Wert.
Ludde ist um die 35 Götterläufe alt, 82 Finger groß (oder
klein) und hat es trotz der mageren Schiffskost, die
er seit mehr als 20 Jahren auf den verschiedensten
Schiffen probiern durfte, doch geschafft, einen
kleinen Bauch anzusetzen. Mit seinen grau-blauen Augen
mustert er die Welt um ihn herum interessiert, und in
seinem kurzgeschnittenen blonden Haar sind die ersten
grauen Strähnen kaum zu sehen. Mitten in seinem dicken
Bart, dort wo sich der Mund befinden müßte, steckt
meistens eine kurze Pfeife. Luddes Haut ist
wettergegerbt und weist einen leichten grau-braunen
Ton auf. Er trägt die typische Leinenkleidung eines
Seemanns.
Despina Del'Bosco ist eine mittelgroße, sehr schlanke Frau
von fast knabenhafter Gestalt. Gut schulterlange wellige Haare
von aschblonder Farbe rahmen ein schmales Gesicht mit
ausgeprägten hohen Wangenknochen und grossen blauen Augen
ein. Obwohl ihre gesamte Erscheinung noch recht jugendlich wirkt,
mag sie bei näherer Betrachtung schon gut
fünfunddreißig Götterlaeufe zählen. Trotz
der ersten Fältchen in den Augen- und Mundwinkeln wirkt die
Frau keineswegs von einem schweren mühevollen Arbeitsleben
gezeichnet, sondern überaus gepflegt. Ihre Augen sind stets
von einem dunklen Kohlestift leicht umrandet und auch auf ihren
Lippen hat sie etwas dezentes Rot aufgetragen.
Jergan Efferdstreu, Kapitän, Jan Richling
Auftritt: 13.8.1998
Nirka Eiriksdottir, Bootsfrau, Jan Richling
Auftritt: 13.8.1998
Nirka trägt eine Lederhose, und darüber ein recht kurzes ärmelloses Hemd - zu kurz jedenfalls für jemanden von ihrer Größe, denn es läßt eine Handbreit ihres flachen Bauches frei.
Nirkas Art und ihr Umgang mit anderen weisen auf ihre thorwaler Vorfahren hin, während die leicht schräg stehenden Augen und der Name die einzigen Hinweise auf das nivesische Viertel ihres Erbes sind.
Sie mag knapp dreißig Götterläufe gesehen haben.
Wulf Lowanger, erster Offizier und Navigator der NORDSTERN, NSC der Spielleitung
Auftritt: 13.8.1998
erster Offizier seit: 14.9.2002
Alrisco (Alrik) Delazar, Leichtmatrose, Britta Weinekötter
Auftritt: 17.8.1998
Traumauge, junge Schiffskatze, Patrick Schubert
Auftritt: 26.8.1998
Trolske, Matrose, NSC
Ole Draggensson, Schiffszimmermann, Der graue Riese, Thomas Knöppel
Auftritt: 12.1.1999
Es hat ganz den Anschein, als habe er seinen gesamten Besitz um sich herum abgelegt. Vor ihm steht eine Drehleier auf dem Boden und neben ihm lehnt ein grosser Seesack, dicht daneben liegt eine in ölige Tücher
gehüllte Waffe, vermutlich eine Skraja.
Xenia Tharineos, Leichtmatrosin, Wiebke Timm, zwischenzeitlich NSC
Auftritt: 22.7.1999
NSC: 15.3.2000 - 22.8.2001
Wiedereinstieg: 22.8.2001
Die Matrosin hat ein beiges Leinenhemd an, hohe
Lederstiefel und eine helle gefütterte
Wildlederhose, die von einen durch ein Seil
improviesierten Gürtel um ihre schlanke Taille
gehalten wird. Dieser "Gürtel" ist vorn zu einer
Schleife gebunden und an der Seite hängt eine
ziemlich abgewetzte recht kurze Scheide, aus der
der Griff eines kleinen Dolches ragt.
Um den Hals trägt sie eine Lederschnur, an der
eine kleine geschnitzte Holzfigur hängt, die sich
bei genauerem Hinsehen als ein Löwe mit
Adlerflügeln und -vorderkrallen sowie einem
Skorpionenschwanz herausstellt. Allerdings ist
eine der Flügelspitzen bereits abgebrochen und die
andere ebenso wie der Stachel am Ende des
Schwanzes abgerundet, so daß die ganze Figur recht
alt und abgenutzt aussieht.
Hjaldar Halvarson, Thorwaler, jetzt zweiter Offizier, Sven Wedeken
Auftritt: 9.10.1999
zum Offizier ernannt: 16.11.2001
zweiter Offizier seit: 14.9.2002
Angar, Leichtmatrose, NSC
Auftritt: 21.11.1999
Efferdan Aquirial Peresen, Matrose, Christian Hellinger
Auftritt: 15.1.2000
Meergrün, Klabautermann, Michael Kirchner
Auftritt: 13.4.2000
Perval Karolus, Matrose, Christian Haese
Auftritt: 12.6.2000
Lurio Yaladan, Barde, Matthias Müller
Auftritt: 19.06.2002
Suk-Hay, Matrosin und Hautstecherin, Sabine Schwab
Auftritt: 09.12.2002
Kuka, Matrosin, Eva Knöppel
Auftritt: 09.12.2002
Elanor, Schiffsmädchen, Katharina Dittrich
Auftritt: 10.1.2003
Tanaquil Grünwald, junges Mädchen, Linda Johnson
Auftritt: 22.2.2003
Ludde, Leichtmatrose, Mike Burkhardt
Auftritt: 13.4.2003
Despina Del'Bosco, Brabakerin, Britta Weinekötter
Auftritt: 2.9.2003
Der siebenundzwanzig Goetterlaeufe alte Adept ist ein schlanker, knapp neun Spann grosser Mann mit blaugrauen Augen und kurzem, dunkelblondem Haar. Obgleich man seine Wangen durchaus rasiert nennen koennte, ist auf ihnen staendig der dunkle Schatten beginnenden Bartwuchses zu finden.
Ansonsten zeigt sein Gesicht kaum Auffaelligkeiten, seien es Narben, eine ausgefallen geformte Nase oder die Spuren eines ehemaligen Akneproblems. Das einzige, was Blicke auf sich ziehen koennte, sind die niedlichen Gruebchen, die sich an seinen Mundwinkeln zeigen, wann immer er laechelt, was bei dem froehlichen jungen Mann sehr haeufig der Fall ist.
An Kleidung traegt er eine saubere, weisse Leinenkutte, die von einer zweifach verdrehten Kordel zusammenhalten wird und einen deutlichen Kontrast zu seiner kraeftig gebraeunten Haut bildet. Auch der typische Magierstab darf natuerlich nicht fehlen, wobei dieser bei Junaro sehr schlicht und schmucklos ausfaellt.
Yashkir mag Anfang dreißig sein. Von heller Haut umgebene blaue Augen, sowie das schulterlange blonde Haar ergänzen sich mit einer etwas rundlichen Nase und einem kantigen Kinn zu einem schmalen Gesicht.
Die hochgewachsene und drahtige Gestalt ist mit einem leichten schwarzen Seidenhemde mit langen Ärmeln angetan. Die Beine stecken in einer glänzenden Satinpluderhose, ebenfalls schwarz, doch in Rot ein einen Lendenschurz nachempfindendes Mittelteil. Ein roter Gürtel aus ähnlichem Stoff ergänzen das Bild. Das blonde Haupthaar fällt wallend auf die Schultern hinab und noch ein wenig daran vorüber. Die Füße stecken in leichten Stoffschuhen.
Yashkir führt ständig seinen Stab mit sich. Einzige Verzierung bildet der oben als Griffläche das Holz überspannende abermals schwarze Seidenstoff, welcher von Messingringen gehalten wird.
Der neunundsechzig Finger große Brillantzwerg fällt sofort durch seine feuerrote Haar- und Barttracht ins Auge. Der bis zur Hüfte reichende Bart fällt bis etwa auf halbe Länge frei herab, bevor er sich in drei sorgfältig geflochtene Zöpfe aufteilt, welche von goldenen Ringen am Ende zusammengehalten werden. Das Haupthaar fällt frei über den Rücken und erreicht etwa die halbe Länge des Bartes.
Bekleidet ist er mit einer schwarzen, seidenen Pluderhose die von einem Gürtel aus goldenem Geflecht gehalten wird. Die Gürtelschnalle ist überaus kunstvoll gestaltet und zeigt einen Zwerg, der gerade einen dreiköpfigen Drachen tötet. Blut und Feueratem des Drachen sind mit plastisch geschliffenen Rubinen ausgearbeitet. Das Kunstwerk ist so filigran und fein, daß es bei wechselndem Licht geradezu lebendig wirkt. Der Oberkörper ist in ein dunkelblaues Pluderhemd gehüllt, welches in einen blütenweißen Vinsalter Kragen übergeht. Der Kragen wird von einer goldenen Brosche geschlossen. Sie ist oval, etwa drei Finger breit und zwei hoch. In das Gold ist eine funkelnde Flamme aus Rubin eingearbeitet. Auch hier wurde ein plastischer schliff verwendet, welcher den Eindruck verschafft, die Flammen würden tatsächlich lodern, wenn sich der Winkel des einfallenden Lichtes leicht ändert.
Gorons Füße stecken in feinen schwarzen Wildlederschuhen mit goldenen Schnallen in Form von Angroschs Schmiedehammer. Auch seine Ohren sind je einem goldenen etwa drei Finger langem Angroschhammer geschmückt. In beide sind filigranste Zwergische Runen eingearbeitet.
Zwischen den Ohren kann der interessierte Beobachter zwei klare und freundlich wirkende, smaragdgrüne Augen entdecken. Gorons Kopf wird von einer farblich zum Hemd passenden blauen Kappe bedeckt, die wiederum von einer Paradiesvogelfeder geschmückt wird.
Der Ringfinger seiner rechten Hand wird von einem breiten rotgoldenen Ring dominiert. In den Ring sind weißgoldene Gravuren eingearbeitet und er wird von einem schon fast als protzig zu bezeichnenden dunkelblauen Stein gekrönt.
Der Ringfinger der linken Hand dagegen ist mit einem Ring geschmückt der eine sich selbst in den Schwanz beißende goldene Schlange darstellt. Feinste Details zeigen selbst die winzigen Schuppen des Reptils. Ja, selbst die Giftzähne sind ausgearbeitet, während die Augen der Schlange aus winzigen Rubinen bestehen.
Delus ist etwa ein Schritt und vierzig Finger gross. Er hat einen kräftigen Körperbau, die dazu passenden Hände, die verraten dass er auch zupacken kann, wenn Arbeit zu tun ist, und den entsprechenden Bauchansatz, der verrät, dass er die Früchte seiner Arbeit auch durchaus zu geniessen weiss. Sein Haar ist sehr kurz geschnitten, so dass man kaum sagen kann, ob es schwarz oder braun ist. Aus den braunen Augen blickt ein wacher, freundlicher Geist, auch wenn im Gesicht eine gewissen Strenge nicht zu übersehen ist. Trotz seiner Jugend von vielleicht dreißig Götterlaeufen ist er selbstsicher in seinen Worten und Taten, denn als Perainegeweihter ist er gewohnt, aufmerksam beobachtet zu werden.
Bekleidet ist er mit einem einfachen, langen, dunkelgrünen Mantel, den lediglich am Kragen ein schmales Band mit Stickereien verziert. Darunter trägt er Hemd und Hose in Grüntönen. Wenn das Wetter es zulässt, legt er aber den Mantel ab und krempelt sich die Hemdsärmel hoch.
Goya Celedyr von Bergthann ist im Erscheinungsbild relativ gross und wirkt kraeftig, nahezu durchtrainiert. Diese Tatsache ist allerdings fast nie sichtbar, da sie gewoehnlich einen weiten blauen Leinen- Umhang traegt. Das Auffallendste an ihr ist unbestreitbar ihr Haar: lang, glatt und schneeweiss. Auch die Augenbrauen und die recht langen Wimpern sind weiss, was in merkwuerdigem Kontrast zu ihrem leicht gebraeunten Gesicht steht. Dieses ist ein wenig laenglich, nur beinahe huebsch zu nennen, mit einer relativ kurzen geraden Nase darin. Sie hat rosafarbene Augen, die in ihrem schmalen Gesicht relativ gross wirken. Oft liegt auf ihren Lippen ein leichtes Laecheln.
Unter ihrem Umhang traegt Goya recht teuer wirkende Kleidung, die allerdings an mehreren Stellen geflickt wurde: Eine weisse Seidenbluse und blaue Leinenhose mit bunten Stickereien, ein heller Lederguertel und leichte verzierte Lederstiefel, deren Verzierungen aber schon recht abgeschabt sind. Im Gegensatz dazu ist die am Guertel befestigte Schwertscheide ziemlich schlicht, auch der Knauf ihres Schwertes weist keinerlei Verzierungen oder Gravuren auf.
Selten sieht man die Albino-Frau ohne dass irgendwo in der Naehe ihr Apfelschimmel-farbener Elenviner Vollblut-Hengst Silberschweif zu finden ist. Das Tier misst etwas ueber eineinhalb Schritt und wirkt beinahe zierlich, was ueber die Kraft und Ausdauer hinwegtaeuscht, die seiner Rasse eigen sind.
Imyara verkörpert das Bild der glutäugigen, heißblütigen Almadani. Sie misst um die vierundachzig Finger und ist schlank und drahtig. Ihre Hautfarbe hat einen warmen Olivton, ihre Augen und Haare sind pechschwarz. Ihre Gesichtszüge sind scharf geschnitten, die Augenbrauen dicht, doch offensichtlich in Form gezupft, die Lippen prägt nicht selten ein feiner, spöttischer Zug.
Die Waffe ihrer Wahl ist das Florett, des weiteren führt sie einen Linkhanddolch mit sich, der in einer mit Ornamenten verzierten Scheide an ihrem schwarzledernen Gürtel hängt.
Derzeit trägt sie bequeme Kleidung: ein lockeres, weißes Leinenhemd mit weiten Ärmeln und darüber eine schwarze, vorn zugeschnürte Lederweste, halblange lederne Hosen, über den Knien geschnürt, und weiche Stiefel mit hohem Schaft, sowie einen breitkrempigen Hut, geziert von einer Reiherfeder. Ihre Waffen samt Gürtel trägt sie momentan bei sich, nicht jedoch freilich ihr einziges weiteres Gepäck, einen kleinen Seesack.
Aylana ist eine etwa acht Sapnn große, zierliche junge Frau von etwa zwanzig Götterläfen und offenkundig tulamidischer Herkunft. Ihre Stimme klingt voll und tief, weist jedoch überraschender keinen Akzent auf.
Die junge Frau trägt ein zartes, pfirsichfarbes Oberteil, das in einen leichten - bei bestimmten Lichtverhältnissen - transparent wirkenden Rock übergeht. Auch dieser ist im Bereich der Hüfte pfirsichgleich gefärbt, doch je tiefer man blickt, desto mehr scheinen die Wangen dieser Frucht zu röten und die Fußknöchel werden schließlich leuchtend erdbeerrot umspielt. Ihre Füße stecken in zierlichen Riemensandalen
Das Oberteil schmiegt sich figurbetont an den Oberkörper, über Ärmel verfügt es allerdings nicht. Statt dessen umfassen fingerbreite goldene Ringe die Oberarme und Handgelenke. Die beiden Ringpaare sind durch zarte Tücher miteinander verbunden, welche beide Arme bedecken - allerdings nur dann, wenn man sie in bestimmten Positionen ruhig hält.
Das lange, schwarze Haar wurde zu einem fast hüftlangen Zopf geflochten und der größte Teil davon wird von einem rötlich-durchsichtigen Tuch verdeckt.
Die großen, dunkelbraunen Augen wurden mit Kohlstift umrahmt, was ihnen etwas Mysteriöses verleiht. Die hohen Wangenknochen, die schmalen, feinen Lippen und der Rest ihres schmalen Gesichts sind hingegen ungeschminkt. Abgesehen von den Ringen an ihren Armen trägt sie keinen Schmuck.
Wie würde man den 1,90 Schritt großen Gesse, wie er sich selber nennt, beschreiben?
Nun erstmal sieht er deutlich älter aus als er mit seinen 35 Sonnenläufen in Wirklichkeit ist. Gesse ist kräftig und trägt scheinbar um seine Kraft im Zaum zu halten zwei breite, schwarze, lederne Gelenkbänder. Beide mit eingebrannten Flammenformen. Am Oberkörper trägt er ein ärmelloses hellbraunes Held, seine rechte Schulter ziert einen Amboß und seine Linke nur einen kurzen vertikalen Strich. Offenbar wurde hier ein Werk angefangen aber nicht beendet. In den wärmeren Regionen Aventuriens trägt er seinen weiten Mantel aus braunen und schwarzen senkrechten Lederstreifen nicht. Seine Hosen sind bequem aber robust, dunkelbraunes Leder und der schwarze kräftige Gurt um die Hüfte hat eine außergewöhnliche Schnalle. Sie ist in der Grundform ein liegender Hammer mit kurzem Stiel, alles ist mit einem scheinbar gleichmäßigen Muster verziert. Beim näheren hinsehen entdeckt man aber verschiedene Waffen, Rüstungen und Flammensymbole die zusammen das Muster ergeben welches die einzelnen Symbole fast ganz verschlingt. Auf dem Schiff träft er am Gurt seinen Gessedorn, einen selbstgemachten Dolch. Er steckt in einer Scheide und so sieht man nur den handgerechten Griff. Als Schmuck trägt er eine Doppelgliedkette mit einem kleinen nach unten hängenden Schwert und einen ebenso nach unten hängenden Hammer und einen dicken Siegelring mit einem Wappen darauf. Weiter hat er einen Seesack bei sich.
Seine dunklen, schulterlangen Haare trägt er offen, hat aber trotzdem ein schlichtes Stirnband darunter. Das Gesicht ist wie gesagt jünger als es aussieht. Hitze, Schweiß aber auch Sorgen und das Leben als Wanderschmied haben einige Falten hinterlassen.
Die etwa vierzig Götterläufe zählende Frau besitzt eine beträchtliche Körperfülle und ihr Gesicht ist rund und pausbackig. Ihre Haut hat einen dunkelbraunen, fast schwarzen Ton und nur die Hand- und Fußflächen sind deutlich heller.
Gekleidet ist sie in ein orange-rotes Kleid, welches mit bunten Mustern übersät ist. Es hat den Anschein, dass das Kleid etwas zu klein ist, da Mama Mo es bis zur Gänze ausfüllt und es wie eine zweite Haut an ihr sitzt. Ihre schwarzen Locken wickelt sie sich mit einem langen roten Tuch turbanartig auf den Kopf zusammen und nur ein paar Haare ragen an der Stirn heraus.
Farik ist knapp neun Spann groß und schlank. Seine Bewegungen sind überlegt und gleichzeitig grazil. Hin und wieder schiebt er sein dunkelbraunes Haar aus dem Gesicht, so dass seine Augen zum Vorschein kommen, in denen keine Iris sichtbar ist.
Seine Haut hat die Farbe eines dunklen Bärenfells. In seiner Stimme ist ein deutlich tulamidischer Einschlag zu hören.
A Kork ist mittleren Alters und die feinen Züge seines Gesichts verraten nicht nur seine südländische Herkunft, sondern geben auch Aufschluß über seinen gesellschaftlichen Stand. Zweifellos scheint er zur höheren Gesellschaft zu gehören. Seine schwarzen Haare sind kurz geschnitten und er trägt einen mächtigen Backenbart, während das Kinn sauber rasiert ist.
Alles an diesem Mann scheint von schwarzer Farbe zu sein, nicht nur seine Kleidnung, auch seine Haut ist von dunkler Farbe. Um so mehr überrascht die Farbe sein Augen. Das glühende Grün um seinen Pupillen lassen ihn wie ein Raubtier erscheinen.
Esmeralda ist achtundachtzig Finger groß und dürfte um die 25 Götterläufe alt sein. Sie hat langes braunen Haare, welches sie sorgsam pflegt. Ihr südländisches Gesicht wirkt auf eine eigene Weise faszinierend und exotisch, vermutlich auf Grund des Anteils von Mohablutes, welches in ihren Venen fließt. Auch ihre dunklen Augen scheinen tief und geheimnisvoll wie ein See ohne Boden zu. Die junge Frau hat eine sehr rahjagefällige Erscheinung, schafft es aber gut, den ersten positiven Eindruck mit ein paar unbedachten Worten zu ruinieren.
Sie legt viel Wert auf eine gepflegte Erscheinung und modischem Bewusstsein. Was andere als oberflächlich bezeichnen würden, sind für sie wichtige Beurteilungskriterien bei neuen Bekanntschaften.
Sie trägt auch gerne Schmuck und Ringe, aber hier eher nach dem Motto - weniger ist mehr.
Beonora Thalya Salvian, oder Beona, ist eine 1,66 Schritt große, schlanke Frau. Ihr braunes überschulterlanges glattes Haar trägt sie, nur rechts und links an den Schläfen zwei dünne Zöpfe geflochten, zumeist offen.
Ihre ebenfalls braunen Augen scheinen alles zu sehen, da sie sehr aufmerksam aus ihrem ovalen Gesicht, mit der hohen Stirn und der spitzen Nase blicken. Auf ihrer Stirne ruht ein Reif, der aus Gold eine Schlange darstellt, welche in der Mitte der Stirn mit Schwanz und Kopf einen kleinen runden Onyx umschließt.
Um ihren doch recht zierlich wirkenden Hals windet sich eine daumendicke, ca. 3 Spann lange, golden schimmernde Schlange, die fast bewegungslos dort verweilt. Auf den ersten Blick kann man die Schlange leicht mit einem sehr gut gearbeiteten Schmuckstück verwechseln, so in der Art wie Hesindegeweihte sie bisweilen tragen. Der genaue Beobachter wird aber feststellen, dass ab und zu eine kleine rötliche gespaltene Zunge aus ihrem Mund erscheint aber sogleich auch wieder verschwindet.
Riak ist ungefähr 1,90 Schritt groß und hat wohl an die 35 Götterläufe erlebt, doch so ganz genau weiß das niemand, hüllt er sich doch über sich und seine Vergangenheit gerne in schweigen. Er ist muskulös und durchtrainiert, trägt lange, dunkelbraune Lederhosen, braune, weiche Lederstiefel, die allerdings ziemlich abgetragen wirken, ein langärmliges, dunkelbraunes Hemd aus strapazierefähigem Stoff, welches am Halsausschnitt mit gekreuzten Bändern geschlossen ist.
Es ist kaum möglich an seinem Gesicht zu erkennen wie alt er ist, seine Züge sind fein und ebenmäßig, er ist glatt rasiert. Besonders auffallend sind seine strahlend blauen Augen, die regelrecht zu leuchten scheinen und sein blondes, langes Haar.
Seine Kleidung ist schlicht, er trägt keinen Schmuck, nur ein breites, schwarzes Lederband um seinem linken Handgelenk, ebenfalls ohne Verzierungen, dient es ihm doch nicht zur Zierde, sondern um eine alte Brandnarbe zu verdecken. An einem schlichten, schwarzen Ledergürtel mit Silberschließe, hängt ein einfacher Dolch, ein kleiner Lederbeutel mit seinem Geld und ein sehr besonderes Schwert. Die Scheide ist aus schwarzem Leder gefertigt und mit filigran gearbeitetem Blattwerk aus Silber überzogen. Diese Arbeit zeugt von höchster Silberschmiedekunst. Der Griff ist, wie er es am liebste hat, mit schwarzem Lederband umwickelt. Die Klinge allerdings zeugt ebenfalls von großer Schmiedekunst, auch auf ihr findet sich hinein geätztes Blattwerk.
Als er das Schiff betritt, hat er seinen schwarzen Reiseumhang bei sich und ein mit allem möglichen vollgestopftes und in eine Ölhaut eingeschlagenes Bündel. Kleidung zum wechseln, irgendwelche kleinen Dinge die man irgendwann mal brauchen könnte, solche Dinge eben.
Die Adlige ist in recht einfache Kleidung gewandet, nur ein schlicht geschnittenes Kleid aus auffällig arangenfarbenem und weißem Leinen. Sie ist von schlanker Gestalt, knapp 170 Halbfinger groß und hat die 30 Götterläufe noch nicht lange überschritten. Ihre rotbraunen, lockigen Haare wollen nicht immer so wie sie, sind aber mit einem eleganten Tuch zu einem Zopf zurückgebunden, aus denen sich nur hin und wieder einzelnde Strähnen lösen.
Eine kleine, schlanke, aber gerade nicht zu magere Gestalt von vielleicht 1,5 Schritt Größe. Sie ist sonnengebräunt, hat dunkles, beinah schwarzes Haar und haselnussbraune Augen, sonst ein eher einfaches Gesicht. Zumeist hält sie ihren Blick gesenkt, wirkt sehr scheu und zurückhaltend. Bekleidet ist sie mit einer schlichten braunen Tuchhose, die von einer einfachen Kordel gehalten wird, und ein viel zu großes, abgetragenes ergrautes Linnenhemd, das vielleicht einmal weiß gewesen sein mag. Die junge Frau mag vielleicht 15 Götterläufe sein. Das einzig Auffällige an ihr ist das stabile, wenn auch filigran verziehte Halsband, das sie immer trägt.
Uyna ist ziemlich genau neun Spann groß und sehr schlank. Ihr schmales, durchaus hübsches Gesicht hat einen leicht elfischen Einschlag, der sich ebenfalls in den Ohren niederschlaegt, die die Andeutung von Spitzen besitzen. Meist sind sie jedoch nicht zu sehen, da sie unter den langen, schwarzen Haaren versteckt sind. Das Alter der Frau ist insbesondere durch den elfischen Einschlag nur schwer zu schätzen, sie mag zwischen fünfundzwanzig und dreißig Götterläufe gesehen haben. Ihre Kleidung ist einfach - eine grobe Männerhose und ein recht enges dunkles Hemd. Um die Taille trägt sie einen Gürtel, an dem rechts ein Schwert in einer gut gearbeiteten Scheide hängt und links eine Mehrfachscheide mit drei Wurfmessern.